Die Hutmacherei ist ein Online Blog / Print on Demand Magazin und Offline Non-Nerd Fablab für progressives, multikulturelles Denken und Handeln. Co-Working and Living. Popup Events, Workshops, Share&Care, Global Allmende . Initiativ, kreativ, kritisch, filterblasenbefreit, politisch, queer, pragmatisch, transhumanistisch, positive und transpersonale Psychologie forcierend und auf eine nachhaltige und emotional intelligente Zukunft fokussiert. Dazu werden Sprach und andere Künste, Menschen und Tierrechts Aktivismus, New Journalismus, Life Coaching und Mediation, Social Entrepreneurship und Effektiver Altruismus in all seinen Formen und Level gefördert. Green Change und Sanfte Transformation. Unbequem. Faktenbasiert. Voll Satire. Liebe. Of Course Sex. Mutig. Open Minded. Vernetzend. For Independent Guardians of Planet and People.

Frisch auf den Tisch

Bunnys but Me Zugang zu Literatur, Schriftstellerei, Kunst und jeglichem Jonglieren mit Worten, Taten, Träumen, Flow, bis hin zum Dichter, dem Inneren, wie dem der Jugend, ist mannigfach Thema dieses Panoptikum, dieses Splitterselbstportrait, aber zu aller Erst scheint es nützlich den Passbesitzer frech geerdet ins Rampenlicht zu stellen.

So ist es nun einmal, ich bin was ich bin , kein Häschen, kein Gott, nicht einmal ein Madhatter, alles ist nur dem Schalk geschuldet , der Entdeckungsreise zu sich selbst. Was bleibt ist :

Die dringend benötigte Modernisierung der Literatur und Schreibkunst

Herausforderung genug. Ich komme aus einem literarischen Erwachen als 12, 13, 14 Jähriger in dem diese Thema war wie versucht wurde.

Mein dagegen Anschreiben, meine rebellische Jugendlust, mein Dichten und Lauschen ins Herz der Dinge war einem vorherbestimmten Scheitern anvertraut. Wenn man Rimbaud, Morisson, Baudelaire, Dick, Gibson, Pynchon, Wilson, wenn man Nietzsche folgt, sich bestenfalls ein wenig in Hesse oder Wolfe ausruht, dann war in den Neunzigern kein Raum mehr, keine Perspektive zu sehen, die über den Lokalklorit hinaus etwas bieten hätte können.

Sprache wie fast jede andere Kunst und Kulturerschaffung ließ sich gut bezahlt doch schlecht verteilt ins Langweilende entführen.

Die Wut und Passion schienen nur noch Erinnerungen an Beatniks und an ein Frankreich der Jahrhundertwende.

Heute, in einer 25 , teils 30 Jahre zurückzublickenden Blase lebend und erstaunt keine oder in anderen Sprachräumen ein wenig doch zu wenig gefundene Antworten auf die damals gestellten Fragen zu entdecken, meist nur Echos als würde Schreiben niemals über die Ölmalerei hinaus gekommen sein und das Prometheus Feuer von den Songwritern und manchmal Scriptwritern gestohlen.

Was mir der Grund war zu flüchten auch wenn es nicht nicht Afrika wurde und ich kein Bein verlor sondern zwei Göttinnen schuf bleibt bis heute unerhört unbelesen und nicht einmal mehr akademisch bemerkt. Ich sehe den Trend, keine Sorge. Alles ist dem Stephen King Modelling untergeordnet, aber bitte, was sind das für Perspektiven?

Harry Potter wird manchmal bereits als Literatur bezeichnet.

Bücher wie damals zu schreiben ist krampfhaft Retro. Man geht auf eine Sixties Party aber man ist keine. In diesem Cheat (be)findet sich auch die 30 Jahre Geschichte von anderer Stelle.

All dies bringt mich in diese Situation eine andere Lösung finden zu müssen als den Notizbuchmüllwagen oder Freundinnenkeller für meinen Wort und Gedankenstrom.

Und dennoch bin ich gerade diesen in

Verantwortung und Pflicht

Aber die Möglichkeiten haben sich gewandelt und mein ebenso langer Flirt mit dem was Unbedarfte Internet nennen, mir mehr eine Akasha Cloud, ein wahr gewordenes kollektives Unbewusstes ist.

Diese Affinität lässt sich bestens mit den alten Träumen und Zielen in einem neuen Ruck durch mich pushen.

Ich denke mit der Hutmacherei und dem Always Live dazu beitragen zu können Literatur, Sprache, nicht nur die Deutsche, das Erzählen, das Dichten, das Erschaffen von Welten, aus dem selbst gewählten Gefängnis der von mir Vorsinntflutler genannten zu befreien.

Ich fand nicht viel jenseits der Foren, die doch selbst so alt sind, das es einen staunt.

Ich will den Prozess des Schreibens öffentlich machen, es ist kein Hexenwerk und mir sind tausend andere Ideen mindestens soviel wert und besser zu Gesicht, und dennoch gibt es kaum jemand der sich etwas darum schert, Eschbach winke ich gerade noch zu, man kann ihn im Rückspiegel sehen, dann gibt es da Tolles wie Papyrus, Hints zu hauf, Workshops um am Morgen zu schreiben, dafür Workshops? Oi, das ist ein Drama was mit uns gemindfuckt wurde.

Auf oder in der Hutmacherei hat in diesem Zusammenhang die Artflut das Kommende, aber darüber hinaus ist jeder Blogbeitrag ein Liveeitrag, gelebte Authenzität, zur Tatsächlichkeit des Schreibens und Wirkens zurück zu kehren. Heimlichkeit lediglich was manch Einzelaspekt betrifft, in den Memberships sind aber letzlich gar die Notizen auf Evernote frei gestellt.

Sie tapsen sich dem Leser zu, wie alles rundherum, Figuren, Orte, Zeitstrahlen, wir sind hier wirklich bestens ausgerüstet und jedes einzelne Buch/Projekt/Script hat mehr Aufwand geschultert als in einem Jahr zu stemmen wäre.

Gemeinsam sind sie einfacher, deutlicher, nehmen Kontur an, sie wagen sich nicht erst ins Licht wenn sie poliert und zurecht gestutzte Hecken des Kommerz oder Establishment sein werden.

Ich denke in

Passions

Ich schreibe/verwirkliche direkt in den Bildschirm dir und mir zur selben Zeit zu. Automatisches Speichern kann bedeuten das du meinen unredigierten Text von vor 5 Minten, 10 liest während hier bereits der nächste Absatz um das Eck grinst und sich darauf vorbereitet deinem Refresh , F5 zu folgen.

Das wird sich einpendeln. Die Idee ist direkt und unmittelbar mit dem Leser zu konferieren, nicht mit einer zwischengeschalteten Instanz, die sich Buchhandel/Markt nennt, der man aber ihr Recht und ihren Wert keinesfalls streitig machen möchte.

Ich sehe mich eher wie ein Tesla in einem Parkhaus voller Trabbis.

Mein Vorteil ist das Unverbrauchte, Unverdorbene, das ich bewahren konnte, mit diesem Rimbaudschen Schachzug, niemand hat mir die Unschuld am markt geraubt als er am Widerlichsten war.

Über den Einfluss des Self Publishing spricht man besser getrennt. Noch wagt fast niemand der alten Garde diesen Schritt. Womit wir Kunst tieferliegend analysieren müssen.

Was Kunst auch jenseits der Literatur geworden ist.

Hier ist lediglich zu erklären versucht weshalb ich diesen Ansatz wähle und rege Erkundung und Reflektieren erhoffe. Beteiligung. Mir ist sehr wohl bewusst nicht der erste Rebell zu sein seit 30 Jahren. Ich bin train gespottet, nichts mehr kann schockieren. Wir leben im Posttraumatischen Zeitalter ohne Werte.

Deshalb erscheint mir der Weg nützlicher als das Ziel.

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