Die Hutmacherei ist ein Online Blog / Print on Demand Magazin und Offline Non-Nerd Fablab für progressives, multikulturelles Denken und Handeln. Co-Working and Living. Popup Events, Workshops, Share&Care, Global Allmende . Initiativ, kreativ, kritisch, filterblasenbefreit, politisch, queer, pragmatisch, transhumanistisch, positive und transpersonale Psychologie forcierend und auf eine nachhaltige und emotional intelligente Zukunft fokussiert. Dazu werden Sprach und andere Künste, Menschen und Tierrechts Aktivismus, New Journalismus, Life Coaching und Mediation, Social Entrepreneurship und Effektiver Altruismus in all seinen Formen und Level gefördert. Green Change und Sanfte Transformation. Unbequem. Faktenbasiert. Voll Satire. Liebe. Of Course Sex. Mutig. Open Minded. Vernetzend. For Independent Guardians of Planet and People.

Expose

Bei all den verliebten, entzückend bis rührenden Positivdenkern unseres verlogenen Lebens ist bereits jetzt der Hopfen der Beweislage verloren, die angeblichen und tatsächlichen Fortschritte un diskutiert zu bejahen ändert nichts an dem was wir gerade durchschreiten. Eine Art Kali-Yuga würde man dem Hinduismus vertrauen können, aber das sind Leute die allzu leicht in Wahnsinn kippen können, sehr islamverwandt.

Es mag sich viel verbessert haben, es bleibt dennoch bei einer erschreckenden Bestandsaufnahme, nüchtern, wissenschaftlich, besorgniserregend eindeutig, humanistisch wie ökologisch.

Gaias Tränen. Ein Fiasko aus Fakten und Leid

für den Gut-teil der Menschen, für einen Planeten der uns nicht mehr erträgt, für die unsichtbare Mehr und Vielheit hinter der Showbühne derer die es sich auf Kosten der Anderen gemütlich gerichtet und nicht wagen hinzusehen bis sie selbst in jenem Morast versinken den sie hinterlassen. Bin ich spaßverderbend ? Schön.

Darum dreht sich mein fiktionales Schreiben in dem ich dem von einigen der wahrscheinlicheren Zukünfte der menschlichen Zivilisation berichte. Eine über viele tausend Jahre gehende Epoche.

Aus verschiedenen Perspektiven, einerseits aus jener des ausserirdischen Besuchers, andererseits aus jener erster Unsterblicher.

Auch weitere die Übersicht behaltende Protagonisten wie Künstliche Intelligenzen, Kryonisch Reisende, Belebte, ach, es ist leicht aus der Fülle zu schöpfen wenn man in ihr lebt.

Die Reihenfolge der Büche ist nicht notwendigerweise linear, sie ist holografisch, wie bereits in diesem Blog gewagt und teilweise erfolgreich weiter entwickelt.

Es liegt es nahe das gegenwärtige Jahrhundert in Revolution zu beschreiben ohne die Erwartungen an Dystopien vollständig zu erfüllen. Wie immer bemühe ich mich um die Vielfalt von Situation, hier der kommenden kurz und mittelfristigen Geschichte gerecht zu werden.

Die Protagonisten vor der Erforschung genetischer Unsterblichkeit sind eine bunte, diverse Schar aus aller Welt und Kommunen. Allerdings kristallisiert sich eine kleine Gruppe von Aktivisten hervor, die sich ” Die Retter ” nennen.

Auch hier wird auf sehr unterschiedliche Charaktere Wert gelegt. Sie alle müssen in den Zwanzigern und Dreißigern des 21.Jahrhunderts einen verzweifelten und sinnlosen Kampf um menschliche Werte und nachhaltige Veränderungen miterleben, welcher sie für ihre weiteren, revolutionären Taten vorbereitet und prägt.

William Barker ist in dieser Hinsicht eine zentrale, analytische Schlüsselfigur mit dem Charisma des Anführers eines dennoch dezentralen Netzwerks. In erster Linie aber auch eine Persönlichkeit die der Geschichte internationale Politik und Geschäftswelt öffnet. Als Erbe eines Milliardenvermögens das er altruistisch und subversiv für Veränderung einsetzt kann er als einer der Game Changer betrachtet werden.

Die Retter sind keineswegs die einzige beschriebene Gruppe. Der Sherwood Forest und Robin Hood als mehr als symbolische Figuren des Aufbegehrens, Nachfolger des Guy Fawkes Anonymous Konzeptes, dazu eine weltweite Bewegung die sich aus der Wut der steigenden Katastrophen und kollabierenden Ungleichheit speist und sich Enough nennt. Oder die bedenklichen Elite HunteRs. Aber auch viele bereits etablierte NGOs.

Eine andere Figur ist der Abenteurer den jede Geschichte braucht. Sein Name ist Marco Rossi, Ex Geheimagent und US Army gestählt ist er nicht nur Gründungsmitglied der Retter sondern baut von Barker finanziert eine internationale Eingreifgruppe für Umwelt, Tier und Menschenrechte auf die sich am besten als eine Söldertruppe für das Gute beschreiben lässt. Earth Angels or so.

Ich verzichte allerdings die meiste Zeit auf solch banale Zuweisungen und bemühe mich Jahr für Jahr des Schreibens aber auch des Roman-Zeitstrahls realistische Kulissen für die Protagonisten anzubieten.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Einschätzungen von Klimaforschung, Biologie, Politik, Soziologie, Quantenphysik und vielen anderen Fachrichtungen und Expertisen ohne in den üblichen Scheuklappen fest zu sitzen was auf auf uns zu kommen könnte. Etwa an Kunststoffen oder Fleischersatz. Nanotechnologie. And so on. Alles transformiert deshalb nicht automatisch, es gibt nur weniger Platz und mehr Verteilungskampf.

Wie reagieren Menschen, was wird warum und wo wann passieren ist natürlich ein Ratespiel. Aber das Sittenbild einer Welt aus den Fugen welche letztlich in Nonreality mündet um dann neu erschaffen zu werden sollte schon ein wenig teasen.

Die Zeit der Revolution

ist ebenfalls eine neu abzugrenzende. Ich erzähle hier einen nahezu 50,60,70 Jahre währenden Aufstand gegen das Establishment und dessen vorherrschenden Systems von totalitär bis demokratisch orientiertem ( Staats ) Kapitalismus im Trubel einer außer Rand und Band geratenen Biosphäre und erstaunlicher aber kaum noch nach zu vollziehender wissenschaftlicher Erkenntnis.

Ein planetarer Jahrhundertroman von nicht abschätzbarer Länge mit viele Abzweigungen in die jeweiligen Einzelheiten, die naturgemäß selbst auf 2-3 tausend Seiten Normseiten nicht ausreichend erzählbar sind.

Breaking News sind der treibende Plot in welcher die subjektiven Erlebnisse der Figuren etwas klein und unbedeutend zu wirken scheinen. Doch Game Changes gescehen auch dort und wird an Hand der klassischen Netzwerk Effekte und Chaostheorie erklärt und ins große Ganze eingeflochten.

Wenn ich einen Vergleich für das Konzept anbieten kann dann ist dieser bestenfalls in den Dimensionen von Game of Thrones zu finden. Denn im Endeffekt beschreibe ich in Revolution, die Geschehnisse und den Kampf unterschiedlichster Interessensgruppen während der nächsten 80-100 Jahre nie dagewesenen planetaren und technologisch/gesellschaftlichen Wandels. Und des Bemühens diesen zu verhindern. Es ist die Entpuppung eines in der Gaia-Hypothese angedeuteten Phänomens.

Die bisherige Historie interpretiere ich hierbei in einer relativ bedeutungslosen Vergangenheit dessen einziger Zweck in der Bereitstellung des Spielbrettes und einiger der Spielfiguren besteht.

Auf den Punkt gebracht sieht man eine, ( weil das Wort gegenwärtig so modern ist ) Kurve exponentiellen Wachstums an Wissen, Besitz, Zerstörung, Humankapital, einen Kulminationspunkt erreichend, der nicht genau datierbar in diesen Zeiten des Internets, der Drohnen, der Virtuellen Realitäten und Pandemien, mächtiger Schattenkönige und hilfloser Präsidenten bis zu Schulmädchen, die mehr erreichen als Tausende Aktivisten höchster Intelligenz und Vernetzung zuvor.

Revolution startet denn auch mit Greta Thunbergs Ermordung und dem bald darauf folgenden Erreichen von Triggerpunkten in sibirischer Thundra und Ozeanen.

Dazu bietet sich ein atomarer Konflikt zwischen Indien und Pakistan an, während die sich bereits heute abzeichnenden Probleme mit Chinas Verhalten und Extremismus Schritt für Schritt eskalieren, etwa in seinem Bestreben Taiwan gewaltsam zu reintegrieren.

In dieser sich immer weiter hoch schaukelnden Atmosphäre steigen Populismus, Anarchie, Verbrechen aber auch Überwachung und illiberale Tendenzen als Gegenreaktion global stark an.

Aber es ist auch in vielen einzelnen Schicksalen zu erzählen wie hilflos der gewaltfreie Widerstand sich in einer ständig stärker der Veränderung widersetzenden Staats und Konzerngewalt fühlt und verzweifelt.

In all dem ist auch mit einer weiteren Pandemie zu rechnen und die in der letzten aufgebauten Finanzblasen zerplatzen angesichts einer immer mehr aus dem Ruder laufenden Gesellschaft.

Ich baue das Szenario dabei in den 2020er bis frühen 2050er Jahren langsam und verständlich auf weil ich psychologisch und soziologisch nachfühlen möchte wie alles immer weiter zu eskalieren beginnt. Es ist realistisch und gespenstisch das sich gerade entfaltende Jahrhundert auf diese Weise zu sezieren.

Ich versuche die Interessengruppen welche in Revolution um die Zukunft kämpfen und intrigieren deutlicher auszuarbeiten, sich auf keinen Fall mit heute offensichtlichen alleine zufrieden zu geben.

Ich zeichne auch eine gewisse Radikalisierung und pragmatische Kälte nach, die in den einstmaligen Aktivisten geschehen wird wenn sie mit ansehen das es offensichtlich zu viele negative und destruktive Spieler im Backend Bereich gibt um auf der nominalen Ebene etwas entscheidendes verändern zu können.

Daraus ist abzusehen, das angesichts brennender Länder, angesichts eines sterbenden Ozeans, angesichts nie dagewesener Stürme, bei gleichzeitig ins Unermessliche steigenden Reichtum jener Strippenzieher, welche alles zu kontrollieren und zu besitzen scheinen, welche auch die Bitte um friedliche Equality mit gegeneinander Ausspielen und Abschottung sowie noch weiter steigendem Totalitarismus beantworten, zum Ausrufen einer weltweiten Revolution führt.

Diese beginnt schlicht, schnell und folgerichtig. Critical Mass ohne Romantik. Längst vorhandener Jahrzehnte gesteigerter Druck lässt den Kessel explodieren. Zum Nachteil für jede Form von Elite , von Politbüro zur Despotendynastie, von Hedgefondsmanagern zu Hollywood-Ikonen, erweist sich darin die arrogante Überheblichkeit ihres fortwährendes Machtrausches.

Wir erinnern uns an Bilder von Gaddafis letztendlicher Kläglichkeit. Die Zukunft wird anders sein, die Möglichkeiten der Überwachung sind längst nicht die Einzigen welche ins Unermessliche steigen. Der technologische Fortschritt macht bereits Gedankenspiele wie Drohnenkiege, alles durchleuchtende Satelliten, genetische Detektoren, alternative Formen von Internet, 3D Printer für autarkes Leben und vieles mehr in die nahe Zukunft verpackbar.

Meine nicht zu unterschätzende Aufgabe ist den von mir selbst oft kritisierten Vereinfachungen der Zukunft zu entkommen und eine schlüssige Vision zu erschaffen. Bevor ich den Schalter in Nonreality umlegen kann. Aber wie kam es zu dieser Singularität. Das ist die Geschichte von Revolution.

Die entscheidende Beschreibung ist wie sich aus den Jahrzehnten Chaos einer bis zur Spitze getriebenen und nun umgestülpten Pyramide neue Strukturen bilden können. Ich ahne meine Texte oft ins Brainstorming abgleiten. Die Helden sind nicht nur altruistische Helden, sie sind auch Mörder, Piraten, Hacker und destruktive Zerstörer aber vielleicht hat man zumindest eine Zeit lang das Gaddafi-Gefühl es träfe die Richtigen. Elite Hunters. Enough Movement.

Ich werde auch die Sicht der Elite mit einfließen zu lassen. Viele meiner Ansätze kommen aus dem Journalismus, Zitate und reale Ereignisse werden als Fiktion übernommen, wie ich in anderen Arbeiten Fiktion zu realen Ereignissen mache.

Ich versuche die Feindbilder nicht ausarten zu lassen, allerdings sind die Diskrepanzen bereits in der Gegenwart kaum noch überwindbar und wenn wir dies etwas nach vorne projizieren dann wissen wir alle wie es enden muss. Ich möchte den Faden der Geschichte an der Logik der Geschehnisse entlang knüpfen.

Und mir ist wichtig die religiösen und spirituellen Aspekte dieser grün roten Revolution zu begreifen wie auch ihr Überschießen in der Unfähigkeit aus all den anderen zuvor zu lernen. Denn genau das zeichnet sich natürlich bereits mit ab.

Aber bereits in ersten Gedankenspielen zeigt sich auch wie psychologische Gesetzmäßigkeiten und selbst verstärkende Massenphänomene bis hin zum archetypischen Sturz des Königs im nicht mehr kontrollierbaren Rausch zu enden drohen.

Das komplexe Management eines planetaren Wandels ist ebenso wichtig wie die Adrenalin verseuchte Entsetzlichkeit die ihn begleitet. Die Problematik die das Buch dafür untersuchen muss ist wie die einzige Chance wilder Zerstörungsanarchie ins friedliche Anders eines System Change überführt werden kann.

Die Ereignisse bis hier und heute legen nicht nahe das sich die bisherigen Formen von Protest genügend durchsetzen können um die notwendigen Veränderungen zu erreichen. Deshalb sehe ich auch sehr viel scheitern im zugespitzten unvermeidlichen Konflikt.

Und fokussiere zurück auf meine kleinen Gruppen äußerst durchdacht und aktiv handelnder Personen, den diese Strategie war bisher jene der sogenannten Elite, die ich in in ihren Figuren greif und beispielhaft mache, aber die wie jede Verallgemeinerung natürlich etwas diffuses besitzt.

Shara Jewel, Josefine Mutzenbacher, Loki Love, und wie sie alle mehr heißen, ich denke es sind Einzelpersonen , die über das Typische, Konforme hinauswachsen, welche die entscheidenden Weiche stellen werden. In der Epoche des Individualismus nicht weiter verwunderlich.

Es benötigt eine Strategie , eine globale Strategie der Veränderung, der Rebellion. Ansonsten würde sich alles im Scharmützel zu verzetteln. Und wie sich diese erschaffen und zu verwirklichen wäre darüber soll diese Buch mit meditieren. Praktisches Erproben und Durchspielen.

Niemals den Unterhaltungswert vergessend

Ich mag wie sich das Epochale auf dem Silbertablett serviert. Die Welt ist keineswegs in einem nur schwer fassbaren Veränderungsprozess, einem Zeitlupendrama. Aber was sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten heraus zu kristallisieren begonnen hat ist eine sich immer mehr zuspitzende Hysterie und drängende Notwendigkeiten, deren Aufschieben das Problem kristallklar erklärt. Es ist auf dieser Ebene leicht die Geschehnisse weiter zu schreiben. Traurig, aber leicht.

Ich erfinde Figuren, aber ich bin auch gewillt einige der heute bereits um all das spielenden tragenden Persönlichkeiten mit ein zu beziehen. In einigen von Ihnen sehe ich bereits zukünftige Unsterbliche, man mag das wie alles was man nicht versteht erst einmal bedenklich finden, aber die Borniertheit ist kein Recht und Fest der Konservativen.

Ich will auch meine eigene Kritik an vielen Science Fiction und Dystopien, Utopien umsetzen, das man weder davon ausgehen kann das alles bis auf einen fokussierten Aspekt mehr oder weniger beim Alten bleibt, noch davon absehen sollte, jedes erdenkliche Detail einer Zukunft ausgearbeitet zu haben, auch wenn es im Buch selbst, für die Geschichte nicht relevant sein muss. Das ist da s Schöne an Lore Büchern für Rollensspiele, sie gehen weiter als jeder Roman.

Vielleicht eine Lehre aus diesen Pen & Paper Rollenspielzeiten, die Spieler können unerwartete Dinge tun, welche den Autor, den Spielleiter verwirren wenn er zuvor nur auf einen Plot fokussiert hat, der wie bei einem Shooter strikt und im Tunnelblick vorangeht.

Das was ich sich an Tolkien oder Martin liebe ist das man das Gefühl hat abbiegen zu können und in einem kohärenten Universum zu sein.

So ist Revolution aufgebaut. Liebesgeschichten sind inbegriffen, vielleicht ensteht sie ja bereits zuvor in Making Love in dangerous times.

Mein schriftstellerisches Werk ist für mich immer im Zentrum, auch wenn es manchmal nach mehr verlangt und bekommt. Aber mein größter Impuls ist noch immer jener die Sprache, die Lust des Wortes welche in mir fortgesetzt tanzt, in einem stetigen Fluss für mich und die Welt aufzubereiten.

Es wäre unartig und dekadent wie jene gegen welche ich schreibe, würde ich es dabei belassen, aber mir ist dennoch, trotz eines ungewöhnlichen Lebenslaufes, danach und unbedingt :

All das Weltliche und Unweltliche in Sprachkunst zu gießen. Illustriert und Magisch ausgeformt.

Wenn ich mir etwa Gaimans atemberaubende Sandman Saga ansehe dann bin ich traurig seinen Wortschatz und seine mystische Qualität in für mich persönlich hässlichen Zeichnungen und Bildern zerstört zu finden. Ich wünschte er hätte andere Illustratoren gewählt, wo ich ihm in der Sprache folgen und verehrend staunen kann, verweht und erschwert mir dieses sicherlich qualitativ hoch stehende Gekritzel aber die Schönheit des Werkes vollständig zu lieben.

In diesem Sinne bin ich sachter und vorsichtiger mit der Erschaffung meiner Hauptwerke. Ich teste in diesem Blog vieles aus, aber ich möchte die imposante Flut an Genius, welche ich seit einigen Jahren empfinde zu Papier und Wirklichkeit bringen ohne in diesem Problem zu landen.

Ich nehme an, er mag seine Zeichner , ich denke lediglich das hier sehr viel Potential verschenkt worden ist. Und sein Frauengeschmack ist wesentlich besser.

So versuche ich auch die richtigen Verlagsformen und Medien zu finden, die mir nicht nur sprachlichen Freiraum geben, sondern bis hin zu einer unbedingt benötigten Game Adaption denken können.

Ich will etwas Großes , Magische schaffen, dazu benötigte ich Menschen, die ebenso groß und magisch denken können. Fühlen.

Revolution als Erstes Buch eines Zyklus über die Zukunft unserer Spezies ist einerseits das Einfachste , weil ich etwas zum Anknüpfen habe, andererseits muss ich immer und immer wieder hinterfragen, genau hinsehen, ich möchte keine aus den Fingern gesogene Was wäre wenn Geschichte erzählen, ich denke eher an eine Das passiert, weil…

Ein anderes literarisches Vor-bild fällt mir ein : Neal Stephenson

Er ist wahrscheinlich zu Tüftelig und mit Sicherheit Erwachsener wie ich jemals sein werde, wenn man etwa den Sprung von Snow Crash zu Cryptonomicon betrachtet, und ich verfalle ihm für seine erstaunliche Rolle Rückwärts in die Historie mit der ich mich niemals plagen möchte, wie ein Korsett würde diese Art prüfender Halbwahrheit des Realen, den mehr ist keine Historie vor dem Aufzeichnen von Bild und Ton je gewesen, an mir Shibaritränen des Denkens marken.

Wir müssen uns endlich davon lösen, das Vergangenheit , Geschichte etwas Festes wäre bevor sie durchgehend und exakt und objektiv aufgezeichnet wurde. Und selbst hier muss noch Transparenz mit in die Wahl von Perspektive und Winkel. Tiefentransparenz, mehrere Stockwerke hinab. Wer profitiert von welchem Essay über drei Ecken und Kahnemannkanten.

Geschichte ist auch eine Geschichte und nicht mehr

, je nach Begabung und Präferenzen des Erzählers. Auch wenn uns dies die letzten Sicherheiten nimmt die einem im Heute zu bleiben scheinen, was das allerorts absurd daran klammern erklärt, das gilt auch für unsere eigenen Vergangenheiten :

Ein wenig Fakt und viel Fiktion ist alles was von uns bleibt, je nach Zeugen und Verbindungen sehr umfangreich bis seltsam, befrage verschiedene Familienmitglieder oder Freunde ausführlich über dich. Am besten ein zweites mal dann anonymisiert.

Aber wer bist du wenn du von heute auf morgen in einem völlig anderen Land mit vielleicht völlig anderen Ambitionen neu beginnst, wenn dich dort niemand kennt oder vor-verurteilt, vor-erzählt, ein niemals vollständig reales selbst mit stützt, wer bist du nackt im regen?

Wie auch immer, ich bin ein wenig abgeschweift. Revolution ensteht also in der erzwungenen Radikalisierung des Jahrhunderts. Es ist übrigens keine europäische Geschichte, die Ideen die ich für diese Gemeinschaft und diesen Kontinent als realistisch betrachte, machen ihn zu einer sehr neutralen und erfolgreich aus balancierenden Zone. Entgegen all der Schwarzmalerei und den Brandungswellen der kommenden Probleme ist Europa wahrscheinlich ein sehr geerdeter Mitspieler in dieser überschnappenden Realität.

Der tabu brechende direkte Angriff auf die Eliten wird letztlich zu einem Höhepunkt aller Geschehnisse führen, aber auch zur Gesundung beitragen, neue Wertesysteme und Sicherheiten für Mensch, Tier und Umwelt müssen tragfähig aus verhandelt werden, dies am besten global um nicht weiter mit dem Damoklesschwert der Flüchtlingsbewegungen konfrontiert zu sein.

Hier wird sich wohl alles mit Organisationen wie der UNO realistisch beschreiben lassen, die Welten interagieren, aber es wird kein Real Life Thriller sein, der einem definierten Finale zusteuert und mich dazu zwingt klassischen Plot zu machen.

Ich fühle mich wie wenn Terra, die Menschheit, eine Art Berlin Alexanderplatz im Großen wäre. Orte, Figuren, Perspektiven , es rast dahin, es geht unmittelbar los , ich interpretiere so feinfühlig wie möglich nahe Ereignisse voraus. Ich kalibriere mich als empathisches Monster der Sprache. Natürlich werden auch die Babys der Aktivisten aus den Anfangskapitel eine große Rolle spielen. Es ist ein Jahrhundertroman. Es ist nicht der Roman der heute 30 bis 50 jährigen.

Immer werde ich den langsamen detaillierten Realismus nicht aufrecht erhalten können und selbstverständlich werden technologische Sprünge die Vision verzerren, vielleicht die ursprüngliche Problematik des Klimawandels lösen, vielleicht neue Energiequellen erschließen und die Atmosphäre abkühlen, vielleicht uns genetisch immun gegen so manches machen das uns noch plagt, aber ein Prinzip ist allen gemein, diese Möglichkeiten werden solange verhindert bis der aufgebaute Druck sie durchsetzen wird.

Man sollte nicht vergessen das ohne den absoluten Untergang zu riskieren noch viele viele Jahre auf Teufelchen zahl mir eine Rolex hinaus gefördert werden kann. Mit Erdgas wagt man bereits einen geframeten , es ist ja nicht so schlimm Cheat. Fracking mag gescheitert, die Think Tanks der grauen Männer sind ständig am lobbymasturbieren.

Und wohin mit all den Rindern, da sind sehr viele Menschen am Werk , weit über Kohle hinaus, die es nicht zulassen wollen das sich genügend ändert, die bis zum Untergang in ihren Palästen zu hausen als Ziel ausgegeben haben. Im sicheren Gefühl, er werde kaum zuerst ihr Untergang sein.
In Revolution bekommen sie dort Besuch.

Dieses Gefühl mit dem Abermilliarden leben müssen, dieses Gefühl bringen die Aktivisten der Elite Hunters und anderer aus dem Enough Movement zu den Blockieren und Despoten.

Es gibt kaum gute Revolutionsliteratur, oder eine Sprache die Terrorismus davon unterscheidet und ausscheided, die den frechen Fragekanon eröffnet, was zulässig ist für eine bedrohte Menschheit, wenn die gewöhnlichen Regularien und Kompromissfindungen den Untergang bedeuten. Legitime Selbstverteidigung wird eine tiefgehende Reflektion innerhalb des Buches.

Die in den bewaffneten Kampf abgleitenden Aktivisten spalten sich naturgemäß in ihrer Methodik und Zielsetzung. Aber ich will an vielen Stellen auch den Leser entscheiden lassen was davon zu halten ist Ölplattformen zu sprengen, das Silicon Valley in einen Blackout zu stürzen, oder die G20 auf ihrem Gipfel zu vergiften. Als wäre man vom russischen Geheidienst. Fehlen nur noch die Araber mit den Kettensägen.

Kashoggi, wer ? Längst vergessen. Das ist das Problem, Smirgol. Dir ist dein Höhlenfisch lieber als anderer Leute Qual.

Diskurse dazu werden auf vielen Ebenen statt finden und oftmals ist es natürlich wie in jedem besseren Buch nicht alles wie es scheint. Wie alles was ich anfasse ist es auch sarkastische Satire, und sind Verschwörungen niemals weit entfernt. Ich will es nur nicht überzeichnen, weil es seriös sein soll, schockierend, aber seriös. Philipp K. Dick aus Graz. Am Meer.

In den Achtzigern, Neunzigern des 21.Jahrhundert und darüber hinaus hat sich dann alles dermaßen überdreht und neu erfunden, das ich wohl mehr erden muss als übertreiben, selbst Revolution nicht mehr passend wäre und alles in einer Art Armageddon mündet. Der erwähnten , aber nicht nur auf Kurzweils Weltsicht beschränkenden Singularität. Ich wage mich weit hinaus, Nonreality ist auch die Geschichte einer etwas enspannteren Welt, die sich neu erfindet. Wie nach langem Fieber. Einsichtenzeit.

Wir sind als Menschen immer auch mythologische Wesen, bis zur Hüfte, manche bis um Hals im kollektiven Unbewußten wurzelnd, strauchelnd.

Ich beginne langsam diesen Cliffhanger , dieses Plot-ende in mir zu kreieren von Revoltuion zu Nonreality fühlt sich gruselig logisch an, erhaben und einfach, aber wer kann ahnen was die Geschichte davor in ihrem alchemistischen Prozess erreicht und schafft. Ich sehe vieles keineswegs so negativ wie die Begriffe mit denen ich arbeite, ich sehe eine völlige Umwertung vor der Tür, leider nicht morgen und übermorgen. Ich sehe Freiheit und Freude hinter den Demarkationslinien des Chaos auf uns warten. Ich sehe dass trotz des Kampfes der vor vielen steht, eine geeinte, befriedete Welt als keineswegs utopische Option.

Mein Storytelling ist eine Art durchspielen der einzelnen Faktoren, eine Art imaginäre Berechnung.Im Moment ist alles recht offen mit den bereits angedeuteten Einschränkungen das es anfangs ziemlich fail sein wird die Katastrophe schon startet. Everday this days.

Ich schreibe meine wichtigeren Bücher gleichzeitig, die Änderung eines könnte ein Anderes obsolet machen, völlig auf den Kopf stellen , Figuren stehlen, was auch immer, es ist ein Tanz. Ich versuche in letzter Zeit diesen sehr subtilen und innovativen Ansatz mit der Wirklichkeit und den darin vorhandenen Regeln und Vorgaben abzugleichen, aber ich muss allem da draußen auch eine gewisse Distanz verordnen, ich will keine Schablone zum Erfolg, zur Anerkennung, ich möchte im Originellen, im Authentischen ein Stück dorthin wo es sich noch wohl anfühlt.

Etwas oldschool wahrscheinlich, in der Schein und Blablase Society mit ihrem pathologischen Schulterklopferpolster Kommerz, aber ich bin auch nicht einer von denen, wie gesagt, nichts ist mir ferner als meine eigene so hoch verschuldete Genration des Massakers. In diesem Zwiespalt ist Demut und Ethik mit einer Spur Hoffnung wohl das Einzig und Mindeste. Mehr der Jugend geneigt und recht nett für den Fall das mich jemand liket.

Bücher sind natürlich auch innere Transformationen, Therapien. Revolution klärt für mich selbst ebenso viel wie für andere. Das Zitat auf der Home von Maynard trifft die Sache ins Mark.

Gedacht als Expose für Revolution als erstes Buch zu einem Möchtegern Zyklus über die Zukunft der Menschheit. Wie immer etwas ausgeartet.

Von Nonreality gefolgt, und weiter geht es mit Beyond, Megaverse, nicht zu vergessen das Prequel Reincarnation, maybe die Akasha Cloud. Oder das schlichte zarte Ende , erfroren, Hansen.

Ein letzter Vergleich kommt mir in den Sinn : Die komplexen Verflechtungen und Scharaden und langatmigen Geniestreiche eines Frank Herbert und des Wüstenplaneten. Vielleicht ist ja Revolution ein Zyklus für sich selbst. Ein Verlag würde dies wohl empfehlen.

Ich kann Putins Nachfolger Schachzüge vor meinem geistigen Auge aushecken sehen, interessante Deep State Runden in Washington, informelle Gespräche zwischen bald Unsterblichen, welche die Schlachten umher so sehr nerven das sie beschließen befriedend einzugreifen.

Ich will das meine Kinder ohne Robotpolice spielen können. Und den Grand Canyon nicht absperren lassen müssen für einen spontanen Familienbesuch.

Das lässt uns ahnen das wir früher oder später mit einigen tausend oder weiter gefasst auch einigen hundert tausend Präsidentengleichen Persönlichkeiten im Clinch liegen werden. Die Nadelspitze der Ungleichheit. Der Machtapparat. Aber bis dorthin sind noch viele Zeilen zu füllen. Manchmal befürchte ich die Illuminatus Trilogie wäre ebenfalls in mir wieder auferstanden. Ich muss achtsam sein. Wilson hat letztlich ja auch immer im selben Sinne und Zweck geschrieben. So muss man mich ebenso denken.

Other Articles