Nicht sehr simpel. Alles verbeklemmt, die Welt wie wir sie kennen geht vor die Dämonen, pflegt Antra kichernd zu sagen. Aber wie das erklären, was sich an Nischen gebildet hat, an Gegenkultur der Details.

Und die Party scheint nicht zu enden, die Party einer neuen Struktur, wir sind unterdrückt, ausgesaugt, Futter, und dennoch hat dieser Druck, diese alles niederwälzende Macht dafür gesorgt, das die Verkrustungen der Königreiche einem neuen Lebensgefühl geweicht, Think beschreibt es als Schattenschöne, aber er ist auch der Barde der Gruppe, der Poet. Und da ist Tender, eine maskuline, drahtige Meerdirne aus den Tiefen der Smaradseen, die seltenen Wesen, die Unentdeckten, die Flexiblen, sie alle profitieren, sie nützen die Gelegenheiten, den Fokus auf Elfen, Zwerge, Orks, Kobolde, Feen.

Und erst die Gottlosigkeit, fröhlichste Urstände feiert sie, der Betrug ist vorbei, das beten lässt nach, die Zaubershow der Illusionisten, der Priester, und manch ein Untergangsprophet der sich bestätigt sieht und lauter und lauter die Feiern stört, das Betäuben von Schmach und Schmerz, manch einer davon endet aufgeknüpft, oder was der Dinge mehr an wollüstigen, brünftigen Töten erfunden wurde, die Dämonen sind Bilderbuchlehrmeister darin.

Samba

ist ein Katz, schwarzes, glänzendes Fell, die Furys sind längst unersetzliche Rebellenführer, spannende Manöver, aber alles wogt und trügt, ungleicher Kampf, und deshalb stapfen wir hier nicht durch den Kant, wir sind nicht im Plan, wir vertreten auch nicht die Absichten des Zweck.

Unsere ausschweifende Teegesellschaft bemüht sich hierher in die kaum erforschte Spitzhöh, einzig um den Sternenpilz zu sammeln, mit dem man seinen in seinen Träumen leben kann, eine der beliebtesten Drogen gegenwärtig in Freihafen und den anderen Flüchtlingsregionen an der Küste.

Die Gruppe nennt sich Quadrant, Harsh ist der Anführer, wenn es einen solchen geben würde, er ist, besser gesagt war ein Kriegerfürst der Orks und kämpft zuweilen im Widerstand, aber im Grunde machen wir alle die Gelegenheiten zu Vergnüglichkeit und vertreiben das Grau und das Blut mit buntem Fächeln.

Wir sind Drogenhändler, ziemlich Reiche im Masstab des Chaos,im Zepter des Destruktiven, es ist nur eine Frage der Zeit bis einer die anderen betrügt, bis sich jemand mehr nimmt oder in der Gruppendynamik giftiges Durcheinander herrschen wird.

Da hilft auch Mitnand nichts, das unseren Schmelz durchdringende Liebespulver ,das uns zeitweise zusammen führt, was eigentlich Jahrhunderttausende in seinen Stämmen und Kulturen dahintröpfelte, wir sind seit dem

Dämonenfall

eine Art Haufen aus Vertriebenen, die sich paarten und fanden, eine Art alchemistischer Brühe.

Die kleine Karawane erreicht den Pass, dahinter wird sich die lange mild besääte Steinhöcker Hochebene erstrecken, was Nahezu Schutzlos bedeutet, auch wenn die Unzulänglichkeit des Gebietes das Interesse der Herrscher mildert, sie ihre Ressourcen tödlicher und effizienter nützen, gibt es doch massenhaft Kollaborateure und versprengte Späher/Kämpfer von den Fronten.

All das verschiebt sich aber so sehr und oft, das viele Unwegbarkeiten bleiben, niemand hat gesagt Sternenpilz abzubauen wäre leicht verdientes Geld.


Ekket, unser Kobold Koch, nein bei weitem nicht alle Köche sind Kobolde, benötigt Nachschub, er wartet im Versteck in Freihafen, er gab dem Quadranten eine lange Liste der benötigten Zutaten, vieles ist auch auf den Schwarzmärkten zu bekommen. Die Hauptzutat nur hier.

Unter Versteck sollte man sich auch nicht täuschen, es ist bestenfalls problematisch und nicht verboten Drogen zu handeln, nehmen, das war einmal in alten Autokratischen Zeiten je nach Kultur geregelt.

Und vieles gab es noch nicht. Das Versteck ist ein Gast und Freudenhaus, und niemand in Freihafen der hinein ging und sich nicht vezaubern liess vom Charme und der Entzücklichen Verrückung, Nachahmer gibt es derweil viele, aber das Versteck ist einzigartig für sich selbst.

Die angesprochene Problematik ergibt sich aus Konkurrenz oder dem ärger der Rebellen welche manche Drogen ablehnen, jene die Aggression und Kampfeskraft fördern dagegen bestellen und fördern das es manchen Händlern eine Freude ist.

Unser Quadrant bleibt neutral in diesen Dingen, unsere Speisekarte ist einzig, aber nicht artig, ein weiterer Slogan, Ekket ist nicht nur der Koch, er ist ein geradezu vor Slogans sprühender Bezauberer.

Tender, die so etwas wie seine Hauptgeliebte zu sein scheint führt das auf seine Zwitterigkeit zurück. Zwitter sind faszinierend und selten. Aber wo immer sie sich zeigen, sind sie von erstaunlicher Gabe begleitet.

Das alte Wissen

der Sammler und Jäger ist längst verschollen seit nur noch die Megapoli Sicherheit, begrenzte Hoffnung und Schutz bieten und an den alten Linien den Grenzen der Völker ewiger Krieg herrscht, Verwüstung, eine Welt verbannter Erde, und unendliches Lied in den Enklaven die sich längts einem Geschwür gleich ausgebreitet haben, Manufaktorien, so bizarr und bösartig, das sich jeder Drache, jede Echse, alles was in den alten Zeiten erschüttert und abgestossen hätte, angewidert und kopfschüttelnd dem Begreifen wollen entzieht.

Nicht so schlimm sagen nur jene die dort waren und Deals aushandelten oder vermitteln, aber was aus den Völkern wurde, was sie nun zu sein haben, das fühlt sich bis in unser Mark.

Die Pilze helfen dagegen und mehr, man schneit. Man beschneit was ist. So eine süße kleine Freude, wie ein glückseliger Strom, aber das Schönste daran du spaziert genau durch die Gärten nach denen es dich sehnt, viele nehmen es um in vergangene bessere Tage zurückkehren, aber ebenso sind neue glorreiche Träume möglich, zumindest wenn man schneien lässt in sich.

Was interessieren Dämonen, Rebellion, Bünde und Zwecke, Linien, wir sind mehr Vorboten einer neuen Kultur der Drogen, die Arznei die Wunder schafft ist auch eine unserer Slogans. Mach dich auf nach Nirgendwo.

Ja, man könnte den alten Reichen vielleicht mehr Energie, mehr dafür tun, das wir uns aus dem Stadium des Versklavung, aus der Umklammerung der Fremden, der Dämonen aus dem Himmel wehren, aufbegehren, aber unsere Philosophie, hätten wir eine, versucht das Beste aus der Situation zu machen.

Wir werten nicht sondern agieren für ein bisschen Spaß und Vergessen, Und wenn jemand die Höhle sieht in der unser ganzes Tauschmaterial ist, diese Unmenge an alten Dingen, mit denen wir lange Zeit bezahlt wurden und noch werden, aber die neue Art zu handeln ist etwas spannender, Vergnügen nicht nur die Währung weil Besitz keinen Sinn und Selten, wenn es keine Möglichkeit gibt allzu viele Rostoffe abzubauen wird es schwierig mit dem Produzieren und so ist alles längst Improvisation und aus unserem kleinen unmoralischen Versteck wurde ein Zentrum der Stadt.

Und die Ebene ist nebelig heute morgen, wenig Sicht kann vorteilhaft sein, oder uns ins Verderben führen.

Immer Sambas Nase nach, er lässt sich auf alle Viere in den Nebel gleiten, lautlos und so schnurrt er damit wir seinen Tönen folgen können, zuvor noch unsere Lasttrolle wieder zusammenbauend, welche wir selbst schleppen mussten, weil sie furchtbar schlechte Kletterer sind, aber es gibt die Idee eine Art Aufzug zu bauen, ein fixe Route durch die Berge anzulegen, wir müssen nur hurtiger sein und durchdachter als andere Banden.

Die Schnmuggler, Diebe, Dirnen und Besorger sind heutzutage und nächste Woche die wahrhaft angesehenen Wesen, neben den Politiker, den Diplomaten, Verhandlern beide sind jene die hier im Chaos für die letzten Inseln der Organisation sorgen, ebenso gibt es einen gesellschaftlichen Aufstieg für die Narren, Bänkelsänger und alle anderen Spaß und Freude bringenden Unterhalter. Die Geschichtenerzähler, es ist wie wie dem Niedergang der Besitztümer und Münzen, wie vertreibt man sich die Zeit wenn man nicht am Kämpfen teilnimmt?

War der Status zuvor einer der Macht und des Besitzes in welcher Form dies von Volk und Rasse auch organisiert gewesen sein mag, so ist die Anarchie der Gegenwart ein Leben im Augenblick weil es morgen enden kann. Und dies sei nicht zu verwechseln mit Sorglosigkeit oder üblichen Assoziationen. Anpassung und ein neuer Blickwinkel. Die Dämonen brachten einen Wechsel dessen Ausmaß erst langsam von dem einen oder anderen Gelehrten zu meistern begonnen wird.

Ich oute mich nicht als ein solcher, ich bin nur Mitglied unseres Quadrants auch wenn mir nachgesagt wird ein solcher zu sein. Und wenn dann schon : Gelehrte.

Ich bin

Charisma, die Einflügelfee

Und ich glaube die Achtung ist nicht zuletzt darauf beruhend, das ich trotz meines ausgerissenes Flügels und der Jahrzehnte in Gefangenschaft der Dämonen aus denen mich Harsh befreite, auch ein wenig meines Wissens über all die Geschehnisse geschuldet, meines Hinterblicks wie Tender mich gerne aufzieht. Wir sind schon ziemlich verschworen, im Moment sitze ich gerade auf ihrer Schulter und flüstere mit ihrem zweiten Geist. Ich könnte mit der hopsenden Einflügelschweberei das Tempo der Gruppe nicht wirklich mithalten.

Sternenpilze wachsen nur in den höchsten Höhen, sie benötigen Wolkenfreiheit, sternenklare Nächte und eine Luft die ebenso klar und frei schmeckt wie sonst kaum an einem Platz in dieser Welt.
Sie funkeln und sehen ihren Spiegelbildern am Nachthimmel nicht unähnlich, aber ist ihr Fruchtkörper einmal gepflückt verwelkt er sehr schnell.

Deshalb ist es Ekkets Idee an den eigentlichen Pilz und dessen Körpergeflecht in der Erde darunter selbst zu kommen und wir sollen diesmal nicht nicht die Sternchen mitbringen sondern möglichst viel der damit geweihten Erde. Eine Plackerei sondergleichen.

Ich kann mich an meinen Flügelausriss nicht erinnern, ich bin in Käfighaltung geboren und meine Eltern waren Zehnjahreshäppchen für den Dämon Taddeus Dohl. Eine bestgefütterte Delikatesse. Meist geschieht der Flügelausriss kurz nach seiner vollständigen Ausbildung um das das Ende des ersten Lebensjahres herum, er ist einfach dazu da um uns Flucht nahezu sinnlos zu machen.

Warum nicht beide Flüge scheint mehr der Tradition geschuldet, aber es ist wohl auch das die Überlebensrate beim Ausriss beider Flügel durch deren Verbindungen mit dem Rest unserer zarten Feenkörper zu niedrig ist. Und da wir Jahr für Jahr besser schmecken bevor um das Zwanzigste je nach Blutkinie eine Abwärtsbewegung einsetzt und nun ja, das ist alles sehr traurig.

Ein 15jährige Goldblutfee scheint ideal für den Geschmacksinn von Dämonen.


Aber die Züchtungen sind in den letzten Jahrhunderten in unwahrscheinlichster Weise und Vielfalt geschehen und nicht mehr mit den Wildfeevölkern der alten Zeit vergleichbar.

Ich sinniere nicht aus Langeweile, es ist sogar spannend hier fast lautlos Sambas Schnurren zu folgen, doch es für mich niemals Problem gewesen meine Sinne in alle Richtungen und meine Aufmerksamkeiten zu splitten.
Anders der Ork an der Spitze der Gruppe.

Seit wir in einen vorsichtigen Modus geswitcht sind, seit wir den Nebel durchqueren ist seine ganze majestätische Kriegskunst und Kampfeserfahrung an jeder Bewegung ablesbar, er ist nahe der Perfektion an Muskelspiel und Beweglichkeit, alles an ihm lässt sein Können erblitzen, Gefahr strahlt er aus, Stärke und Meisterschaft.

Dazu trägt in jeder Hand eine Klinge aus Dämonenstahl, mit der man Fels durchtrennen könnte ohne das er blutet. Ihn danach wieder zusammen setzen und verheilen lassen as wäre nichts gewesen. Seltenes Zeugs.

Harsh ist seit er clean ist ein wahrer Anführer, dem man sich auf natürliche Weise anvertraut, nicht unterordnet, aber man fragt sich dennoch wie lange hält er dieses Mal durch.

Ich bemühe mich so gut es geht ihn mit meinem Flüstern zu unterstützen, Feen flüstern mit allen Lebewesen, wir sind tausendsprachig und unsere Worte dringen tiefer in die Bewusstseine, einzig für die Dämonen scheinen wir eher so etwas wie Vogelgezwitscher zu sein.

Aber in den Jahren der Gefangenschaft in der den meinen und seine Gäste etwas studieren konnte fiel mir niemals das sie Interesse daran gehabt hätte mich oder anderes Futter wie sie uns zu nennen pflegen zu verstehen.

Die ganze Welt ist wohl für sie ein einziges Abbauprodukt, doch im Grunde beuten wir inzwischen gezwungermaßen ebenso, seit nichts mehr oder fast nichts mehr wächst außer den seltenen Dingen wie eben jenen Pilzen, seit wir unter ständigem Angriff und Vernichtungsfeldzug von unseren Ressourcen getrennt neue Wege finden mussten uns zu enähren und lebendig zu erhalten, sind wir ebenfalls teilweise ausbeutend oder egomanischer im Handeln und Denken geworden.

Aber Harsh ist noch richtig instinktiv, ein mit seinen Waffen verwachsener König des Kampfes wie es in den freien Schattenstädten vielleicht zehn, zwanzig weitere geben mag. Und vor allem in den Anfangszeiten des Verstecks beschützte uns alleine sein Ruf und seine natürliche Autorität.

Der Quadrant war jetzt in Position, wie sind durch jahreslanges Mitnand nehmen und lieben so stark ineinander verwoben, das vieles wie ein Tanz wirkt, in dem all die Unterschiedlichkeit unserer Körper, Denkprozesse oder Emotionen völlig verschwindet und wir einfach dahingleiten wie auf dem Schnurren getragen, als wären wir ein Körper, ein Boot das durch ruhige See treibt es ist fast windstill, und der Neben glitztert, funkelnd vielfältig weil die Abertausenden Pilze weit sichtbar sind, nicht so wundervoll wie an klarne Nächten, aber noch immer ein ausergewöhnliches Schauspiel eines außergewöhnlichen Lebewesens.

Der Sternenpilz ist unser Verbündeter, auch wenn ich ihn manchmal nur einen weiteren Urspupator sehen, aber er schenkt uns nicht die Träume und ein Leben darin, er bietet uns auch Antworten, wenn wir danach fragen. Er ist eine Art Lehrer und Meisterunterhalter, er weiß Dinge die man sich nicht vorstellen konnte bevor sie in ihm findet, aber nur die Wenigsten schaffen es über die Stufe der Wunscherfüllung hinaus zu gehen und manchmal ist es auch besser so.

Drogen sind kein Spielzeug, sie sind Instrumente in der Lebensnaviagtion. So scharf wie Harsh Klingen.


Und dann bricht mein Denken, den plötzlich neigt sich der unerkannte Frieden einem jähem Ende, alles geschieht so schnell seit es Tage dauernd wird es zur Genüge zu beschreiben und zu erzählen.

Wir sind einigen Pilzfrüchtensternen näher gekommen, es ist gerade sehr hell und funkelnd, vielleicht wurden wir dadurch auch zu sichtbar für mögliche Feinde, als erstes fällt auf das Sambas Schnurren verstummt, plötzlich sitze ich nicht mehr auf Tenders Schulter, ich höre das tödliche Singen von Harsh Klingen, nehme seine Schnelligkeit nur mit Mühe wahr. Selbst der Nebel scheint zu überrascht und kann dem Geschehen kaum Folgen, wir sind ein gutes freudvolles und sich bestens ergänzendes Team, aber der pure Kampf ist nicht unsere Domäne, einzig Harsh und Samba sind erfahren darin.

Meistens lässt sich in Freihafen alles besser als durch Gewalt lösen, es besteht Konsens darin die letzten Freien Lebewesen nicht auch noch untereinander zu reduzieren, so werden Streitigkeiten meist in einer Ritual gebunden gelöst in der die jeweiligen Talente gegenseitig berücksichtigt werden.

Dazu wird ein

Schlichter

beigestellt, und auch wenn das nicht festgeschrieben ist, wie nichts wahrhaftig reglementiert, die Phrase „ Nehmen wir uns einen Schlichter „ ist akezptiert und eine Art Stopsignal für was auch immer das Problem zu sein scheint, ob Kampf oder Rededuell, Missverständnis, Betrugsverdacht, Rache.

Ich taumle durch die Luft, es ist seltsam plötzlich halb zu schweben so gemütlich hatte ich es mir gemacht, doch dann bin in mächtigen kraftvollen mich beschützenden Händen, man könnte fast Pranken sagen, Krallen, sehr nah, schwarzes weiches kurzes Fell zwischen den Handballen. Und dann ist alles anders während ich ihn atemberaubender Geschwindigkeit in dieser Pranke von einem Moment zum nächsten Reise.

Und mir wird klar, auf wen oder was wir hier getroffen sind.

Und dann schwindet mir mein Denken, es ist als ob ich ewig falle, Dunkelheit bin ich gewöhnt, dies ist hier als es vorbei wäre. Ausgeschalten. Gegessen.