Der Travel Sommer neigt sich einem(!) Ende zu, irgendwie verstörend, aber gut zum Heimbalancieren, in anderen Filmen auftauchend, es gilt manchmal auf Offline Perversitäten hin zu vernünften, die Dinge den Drahtziehern zu entwenden, dieses kleine Wörtchen Resistance mit Leben zu füllen.


Aber mir ist das so wichtig geworden, das Hutmachern, das vieles wieder zurücksteht wenn die Sommersonne sich senkt und mir eher davon erzählt wo es außerhalb von Europa dem Schönen ein Schnippchen beifügt.


Inzwischen habe ich keine Laune und Ambition über die Arterhaltung hinaus technische und relevante Kompromisse mit dem Trauerspiel Menschheit zu schließen, und selbst die Arterhaltung erscheint mir von zu vielen Unwägbarkeiten denunziert.

Aber mir gefallen Dinge, Werte und Visionen, aus denen man sich ein Miteinander erbauen kann, nah, fern, unten drunter, was nicht ausschließt das ich mich einfach totstelle wenn Lebewesen zu seltsame Forderungen stellen oder meine Lichtempfindlichkeit unterschätzen.

Der Mindful Traveller hatte in einem glorreichen Backpacking mit Tochterherz keine relevanten Infomationen auzutauschen geschafft, hier ist einiges nachzuholen, aber letztlich bin ich mehr das sensible bescheuerte Chatwinsche Äquivalent als ein neuer Kreuzritter im Söllner Look. 


Und so wunderschön sich Lissabons Sonnenschattierungen in meiner Seele vereweigt haben, so fleckig sind unsere Reisen beschnitten, Sensation Seekers Freuden, mal sehen, wie sich das alles fügen wird, mir sind gerade feministische und politische Tendenzen wichtiger, ich schreie innerlich in Wut, und auch dafür werde ich den Blog liebend lieben.

Hier ist Platz für den aktivistischen Tanz, ich bin immer wieder erstaunt warum ich mich oder es sich online mehr fügen sollte wie offline, woher die Tendenz des Menschen kommt sich selbst zu kastrieren. Alles ist weiterhin möglich, man braucht dazu kein Dark Web, keine Onionadressen und Panik ist unangebracht.


Die Windmühlen sind beidseitig wie Schachfiguren plaziert, ich denke keine Seite ist sich bewusst das wir in eine Postreale Zukunft steuern, und alle halten sich kompetent, nicht für!, vom Weltall aus gesehen haben wir aber Andere Wenn und Aber.


Dies ist einer der Schwerpunkte, der Blog ist überirdisch, metadimensional. Antilokalisiert. Auch die übrigens intuitive und unerwartete Wahl des Protagonisten welche sich als Bunnygod eben diesem Kunstgriff beigewichtet, die einzige Möglichkeit sich aus dem Unsinn heraus zu halten mit dem er tagtäglich konfrontiert wird und außerdem schmeichelnd schönes Potential für absurde Erfolge mit absurdem Material.


Und ich, er, was auch immer, kann dennoch den anderen Aufträgen folgen. Alles bleibt in einem unpudeligen Rahmen, Österreich, Steiermark, Milchstraße, Unschärferelationen, Hölle. Wir sehen uns die gechunkten Ebenen bei Bedarf an, Bloggen ist eine erschütternd weibliche Banalität geworden im deutschen Foodie und zu Tränendrama Verwässerhohn Qualitäterbrechen zwischen dem Allerletzten, so hofft man Tipp und Trick und einem Desaster was dieser bedenkliche Horizont in Wort und Bild vermitteln möchte.

Und wenn sich Gutes und Wahres hindurchzuschwindeln schafft ist spätestens im Kommentar zu zweifeln, auf was mir betontes Erwähnen schwerpunktmässig von Werte gräbt :



Die deutsche Unkultur ist in neue Höhen transformiert, sie erreicht bald was Gabalier und Merkel, was Kurz und mein Gram tatsächlich abbilden, einen Verfall, einen Tiefpunkt jeglichen Diskurses auf jeglicher Ebene, ein durch und durch vertrocknender Genpool der so froh sein müsste etwas Frische zu bekommen aber lieber jault. Der bereits an so kritisierten amerikanischen Imperialismuskultur zerbröselt, was sagt der Erfolg von Serien made in America und die Einsamkeit von Babylon Berlin, der traurige Turm in der Brandung named Arte, über die Müllhalde europäischen und vor allem auch auch deutschem Gegenwartskönnen aus?

Von Ungarn und Ähnlichem will ich nicht reden, ich sehe dort kein Europa, nur Dumpfen Brei aus mordorschem Trübsaal.


Gebt mir nicht die Ausnahme von der ich weiß, Bloggen ist niemals wirklich angekommen in den sprachleeren Web -3.5 Agenturpeinlichkeiten, die sich hier zu Lande und in Pissoirs Aufträge zufurzen mit einer Kreativität gesegnet die ohne Förderungen kaum von landschwirtschaftlichem Erzeugnissen aus Monsanto zu unterscheiden wäre. Das bisschen geschenkte Zeit ist auf dem Weltmarkt als Witz deklariert. Ein indonesischer Freelancer macht es dir um 10 Dollar besser als was in Wien als Glanzstück von Web Development gilt. Was mir egal wird, aber im Bloggen möchte ich doch ein bisschen dazu aufreifen(!) neue Perspektiven in die Society zu lassen.

Ganz sanft nur, raus aus dem Geduckten vor Paymentrimmingschranke, be careful with your words, ein bisschen darf man von den Rechten lernen, das es Sinn macht griffig und untergriffig loszurasen, das Adrenalin kommt mit dem Sprung, davor ist zu Tode gefürcht und geschrieben.

Aber was wundert wenn siebzig Millionen wegen Abmahnanwälten wimmern anstatt deren Buden zu verwüsten.
Wann ein Blog ein Blog wird mag sich nun weisen, ich denke die nächste Phase des Geniestreichs ist eine sozialere, unfreiwillig weil ich viel näher und liebervoller bin als mein Sprachdiktat es vermuten ließe, ich denke ich will mehr rütteln, ich bin sehr kompromissbereit wenn ein bisschen Ehrlichkeit und Authenzität mit im Raume ist.


Dieses Multidimensionale Blogging der Hutmacherei ist auf Zeitlosigkeit ausgelegt, einer der Gründe warum man keine Veröffentlichungsdaten findet. Eigentlich sind mir selbst Autorenschaften in meiner Aussage im Weg, aber Stil ist dermassen erkennbar das ihn zu verleugnen sinnlos erscheint.


Bloggen könnte Kunstform sein, ist aber noch  nicht einmal anerkannt, jeder Provinzjournalist ist in Österreich unangesehener, Praktikanetenniveau erobert Standardkolumnen, das Fachholschulensyndrom greift um sich. Flachhochsuhlen, Startupkultur aber wie es meist so läuft, die Copy einer Copy einer Copy, der Schmiedl vom Schmiedl vom Schmied. 


Zurück zum Core. Ich denke ich bekomme diesen Blog hin, er wird sich nicht winden und bequem machen, er geht an die Eier dieser Wimperntuschenmentalität. Ich habe wirklich gemeine schöne Pläne für ihn, ich brauch meinen inneren Promeutheus um die zweite Stufe zu zünden und ich denke Herbst ist generell eine gute Zeit for That.

Steirischer Herbst und so.


Langsam beginne sich ja hierzuwasser auch Kehlmänner oder Menassen zu bilden, ergraute Pilze in ihrem letzten Gefecht.Die Anerkennung, das Sichtbar Werrdden des Artworks in the Rows, ich muss noch einmal anfügen :

Ich liebe die Sprachebenen des Deutschen, ich verzweifle eher an den Unebenen der Bürger, den daneben platzierten Alters(ge)schichten, es ist vieles im Sarg in dieser Zeit, aber seit ich in Paris Bercy auf Busse warten musste verehre ich München als mein persönliches Singapur.


Die Hutmacherei wird sich ändern, wenden, wundern und wüten, ein Blog wird ein Blog wenn man sich nicht um den nächsten Besucher schert und was ihn verwundern könnte, keien Angst vor Ablehnung hat, sein Ding tut, scharfkantig, frei, nicht mit dem hundertsten Dresscodepalaver und dem zugehörigen Contentfreepic eine Kickstarterbedeutung vortäuscht.


Wollen wir voluntär sein? Begrifflichkeiten wie Seifenblasen operieren ? Unbedingt, denn es wird Zeit aus diesem Irrenhaus wieder etwas zu machen, das sich nach Leben und Liebe und Lachen und Nutzvoll anfüllt, für mehr als den nächsten Hedonistenschwanzbereitschaftsdienst, für eine Generation vielleicht oder drei oder vier.

Kipp dich einfach weg wenn du zu schwach bist für Worte, was bleibt dir denn sonst anderes, die gegenwärtigen Influencer sind hoffentlich bald strafbare Dummheiten und durch etwas versetzt(!) dem man einen anderen Begriff borgen sollte obwohl er Ähnliches meinen könnte, ungekauft vom Kram, der Kram ist das Problem.


Die Schönheit die es zurück zu erobern gilt, die Freiheit und das Vergnügen ganzer Kultur(ge)schichten, sie ist die langfristige Investition, ich bin weniger besorgt als jemals zuvor, ich benenne nur um zu sieben.

Du jedenfalls bist nicht eingeladen, wenn ich meine Worte biegen müsste und hier Lektoren und Mauschler einem uneroberten Reich ihre Bazarmentalität anbieten würden, Nein, Danke, selbst im Teheran der Brunftlosen (er)leb ich lieber mehr Ehre als wo dieser Blog beginnen muss :

Beim Einfachsten, Grundsätzlichsten, bei der Basic weiterer Jahrtausende. Du, Ich, all die Lebewesen, ein Round Table. Smart!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Scheiß auf Gott. Nen großen Haufen. Und dann versuchen wir mal über Global Citizen Hugging and Talking ein bisschen Perspektive mit emotionaler Stabilität hinzubekommen, vorab die Cocks nach Cockland gebeten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Connect with: