findet als masochistisches Entsetzen in jedem Augenblick des Shopping Theaters statt. Mit wachsender Verzweiflung trotz unbestreitbarer Fortschritte innerhalb einer Filterblase zu verhindern.

Oder ausgenommen zu werden. Denn selbstverständlich krankt auch die grüne Lifestyle Szene an einem kapitalistischen Grundproblem namens

Gier



Völlig unangebrachte Margen für völlig absurde Inhalte, es ist sehr viel hippe Oberflächlichkeit in unserem Gutmenschenzirkel. Hinterfragen wenn man eh schon das Richtige tut äußerst unbeliebt.

Aber in den regelmäßigen Tour de Farcen durch Supermärkte und Bioläden erkennt man mit der Übersicht und dem Durchblick des Personal Shoppers, des nicht Geiz ist Geil sondern Fair, aber zu mir auch !!!


Erkennt man das die

Spreu vom Weizen

getrennt gehört und die Auswüchse angesprochen. Dies macht weniger das Geschäft der offenen Herzen kaputt als die welche sowieso mehr am Trittbrett wie der Ethik interessiert in den blinden Flecken anderer suhlend die Blase aufpumpen bis sie platzt.


Ich habe oft das Gefühl mein Gehirn würde sich in dieser Erstaunlichkeit verabschieden, die sich bei solchen bewussten Einkaufstouren ergibt.

Stundenlanges Recherchieren um abwägen zu können, und es ist wesentlich mehr als nur „Tierische Inhaltsstoffe“ oder eben nicht.

Es stellt sich etwa die Frage : Ist es besser wenn Fleisch, Ei, Milchprodukte, Kosmetika weggeschmissen wird oder um die Hälfte gekauft, hat das Tier dahinter dann nicht auch noch umsonst gelitten in unserer

Verschwendungssucht?


Nur eine von Vielen. Ich mag Fast Vegan als Titel des Subblogs weiterhin sehr. Es trifft den innersten Kern. Aber je mehr man sich auch mit den Realitäten auseinander setzt, desto pragmatischer geht man vor.

Die emotionalen Gründe bleiben bestehen, fühlbar, in jeder Minute die man sich damit auseinander setzten muss, etwa weil Partner oder Kinder sich nur beschaulich an deine eigene Ethik halten möchten oder wieder die Seiten wechseln.

Aus ähnlichem Ermüdungserscheinungen heraus.


All die Zweifel und Skepsis, all das gehört wesentlich mehr angesprochen, die radikalen Weltsichten sind immer wieder Praxis untaugliche Verallgemeinerungen von Situationen, die sich in der heutigen Diversität nicht mit einem Ja oder Nein beantworten lassen.


Und gleichzeitig : Dennoch ist das Radikale wie bei Peta, ALF oder Sea Shepard notwendiger denn je, auch in Ökosozialen Fragen, in der Art wie man kommuniziert, polarisiert. 

So stehe ich letztlich entnervt bei Rewes lokalem Konkurrenten, noch viertelglücklich bekifft von Denns beschränkter Foodauswahl, und mir, weil ich so ein verwöhntes Zipfelchen bin 🙂 Dann greife ich mir auf den Kopf weil Seitan als teures Produkt vermarktet wird, mit Phantasiepreisen, von denen man ahnen kann das nur ihre Produzenten feucht werden am Ende des Tages.


Kauf mich, aber fair, ich werde mal ein wenig konkreter analysieren,sozusagen palmölfreie Magarine mit Fischersatzstäbchen machen, ein bisschen aus dem beschränkten Weltbild austreten, letztlich bleiben mir dann Bohnen und indische Saucen, und ich bestelle lieber bei Amazon, weil da kein Theater wegen einer Rücksendung gemacht wird als beim regionalen Honig

Bobo Produzenten.

Welcher einen fünf Mal mit Du anschreibt egal wie oft man einfach auf korrekter Geschäftsbeziehung artikuliert. 


Oh, ich darf ja keinen Honig, ich habe mich nach dem Austritt aus der Kirche einer anderen Sekte verpflichtet. Es ist nicht leicht aus diesen Korsett-Bedürfnissen ins Denken zu verfallen. Kahnemann kann dabei helfen. Empfehlenswert.Und Schattierungen wahrzunehmen, wo immer sie sind.

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