Hutmacher
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Erstaunlicherweise ein weiteres Mal intensiv geträumt, was nicht heißt das ich mich erinnern, erinnern will, da es mit Isabella zu tun hatte, quasi eine modernisierte Fortsetzung gestriger Traum Elemente, vielleicht drückt es Bedürfnisse aus, nach erfüllten Momenten, aber keineswegs individuell personalisiert. Wenn ich es mir in der Wunscherfüllung aussuchen könnte, in der Theorie scheint dies möglich, obwohl es widerstrebende Argumente gibt.

Der frei formulierte sehr allgemein gehaltene Wunsch wie “Finanzieller Wohlstand” “Social Entrepreneur” “Genialer Sex” “Dauerhafte polyamore und pansexuelle Erfüllung” lebt von der Kreativität und Fülle des Megaversums, er ist voller Flexibilität in seiner Ausformung. Vielleicht sollte man lediglich zeitlich etwas fordern. Andererseits ist Geduld und Balance auch ein sehr empfehlenswerter Basiswunsch.

Die genaue Lieferzeit zu kennen und magische Bindeglieder zu schaffen welche Auslieferung erleichtert ist das vergessene Thema, dessen einzige rintligennter Vertreter in Peter James Carroll und seiner Chaosmagie zu existieren scheint. Bedenklich wie naiv die emisten mit so wichtiger Realitätsgestaltung umgehen.

Nun, ich bin wohl eher Vertreter der allgemeinen Richtung, während mir scheint in den Law of Attractions und der Hickschen Ausformung von Secrets and so on präzisere und genauere Imagination und das möglichst oft und intensiv Thema scheint. Sinnvoll durchaus, aber in gewisser Weise ein Käfigbau. Ich denke eine Mischung aus beiden Systemen an.

TRÄUM SCHÖN, WÜNSCH DIR WAS

ist dabei der nächste wundervolle Titel und das nächste Projekt aus der Schatzkiste meiner Jugend, alles schon mal dagewesen, und bis heute gibt es keine brauchbare und kompetente Antwort jenseits davon. Träume werden noch immer völlig unterschätzt und auch wenn sich inzwischen viel mehr Forscher diesem Thema zuwenden, Anspieltipp ist und das sagt genug über die beschränkte Literatur zum Thema, Anspieltipp ist das letztjährige GEO WISSEN zu Traum und Schlaf.

Es kann jedenfalls nicht sein das ein Drittel unseres Lebens dermaßen verdrängt auf Erforschung, Verständnis und kulturelle Wertigkeit wartet. Es ist unglaublich verschwendete Zeit.
Ein Relikt einerseits, eine fast magische Macht besitzend andererseits. Keines von beiden ist wirklich gut durchdacht langfristig in die Gegenwart integriert worden.
Der Traum-Yoga der Tibeter als Beispiel, es gibt es aber bis heute kaum Berichte darüber, kaum jemand der sich hinsetzt und sich diesen Hort an Wissen neuzeitlich ansieht, aber wenigstens wieder einmal ist Wien wieder einmal ein spannender Drehscheibenpunkt mit seiner brillianten Brigitte Holzinger und ihrer Klartraumforschung.
Aber auch wenn die Googletreffer zu all dem ergiebig sind, es gibt kein echtes gesellschaftliches Bewusstsein, eine völlig absurde Situation.

Die Wunschmagie mit dem Traum zu verbinden dagegen ist gar noch etwas abstrakter und unbekannter. In ein zwei Büchern wurde es leicht angedacht, etwa diesem indianischen Schmarrn von einem dieser Pseudoindianerschamanen der Neuzeit, weiblich natürlich, weil das mehr den Touch des Publikums noch besser trifft. Hätte eine Vietnamesin genauso gut hinbekommen als Longfeather. Oder eine Mäusehexe aus der Pfalz. Die Nacht für sich arbeiten zu lassen wie es auch in Mulzers Hypnoseanweisungen das ein oder andere mal vorkommt. Die Zwischenstadien sind besonders reizvolle Ideale. All das schreit nach Aufarbeitung, der letzten dreißig Jahre.

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