Wunderbares Web Project zu dessen Entstehung und Backgrounds ich gerade das Buch lese und das weit hinein führt in modernes und weltweites Lernen. Hut gezogen, lieber Salman.

Wenn ich etwas eigentlich täglich erwähnen müsste ist es diese wunderbare Freiluftkino Eventreihe, die Graz im Sommer ein mittleres Stückchen schöner macht. Ist ein guter Dating Around, Joanneumsviertel Sommerabend. Und wenn interessiert Filmauswahl, das Meiste ist besser als im Sommerloch Kinoprogramm.

Wobei, es kann auch Höhlenmenschenvergnügen Spaß erzeugen, wie wohl es immer schwerer fällt.

Und so darf man trotz peinlicher Berührtheit selbst einmal so gewesen zu sein ein leises spitzfindiges Vergnügen durchgondeln, wenn man naiv jubelnden Fans, homoerotischem Kriegergehabe und manchmal aufblitzender aber meist erfolgreich taktikkastrierter  Kreativität noch etwas abgewinnen kann, einer Massenpsychose mildem Entspannungssedativum gleich, in einem Land das immerhin Snowden beschützte, auch wenn Pussy Riot beweist wie kläglich es eigentlich ist.

Aber wo könnte ,an eigentlich Sport veranstalten und vor allem mit wem? wenn Menschenrecht, Ethik oder Moral Kriterien wären.

Fussball ist natürlich ein dankbares Opfer, und ich mag es dennoch wie er Menschen zusammen bringen kann wenigstens gemeinsam dumm zu sein, in Österreich reicht es ja nicht einmal dafür, aber wir haben einen weltweiten Spitzenwert im Alkoholkonsum, was uns zu einem der nächsten Gastgeber prädestinieren würde, Hinterweltlerpolitiker ebenfalls und Frauenrechte im Argen. Fehlt nur Öl oder Gas.

Und Kommentatoren die mich nicht  von Spiel zu Spiel würgen würden, immer verzweifelt auf der Jagd nach  Streams, deren Produzenten wert auf provinzfreien Intellekt legen, im Grunde freue ich mich auch nur noch daran das Tore fallen, aber selbst das gelingt nur ungenügend. Die Angst vor Dubai wächst, und die Vuvuelas lassen mich gar in Erinnerung an sie erbrechen. Mehr Fiasko als Südafrika? Deshalb danke FIFA, du korrupte Freundin, auch 11 Freunde reden uns ja schon lange nur noch mit Mühe etwas schön.

Brot und Spiele haben auch Rom nicht gerettet.In manchen Momenten ist es dennoch spacig, ich glaube, dann gibt die ganze Galaxis sich das eine oder andere Spiel. Emotionen können süß sein, und meistens gewinnt Gott sei Dank auf lange Sicht auch beim Fussball der Intelligenteste.

Aber zumindest global sehen ist das auch das Interessanteste paradox. Denn für die dauer einer Fussball WM scheint Darwin endgütlig widerlegt, planetares Absinken onehin bereit s zweifelhafter Smartness in messbarem Bereich. Wie lokal etwa bei Gabelier Konzerten.

Zu etwas Erfreulicherem, das einem weniger peinlich sein kann. Ich versuche nicht nur wie weise Menschen bemerken, den LBGT Gedanken in das Design der Website zu integrieren, sondern mich noch schmunzelnder und freudfrohsinniger damit zu beschäftigen, irgendwo angesiedelt, das ich nicht outen kann, weil mir dann auch nicht anders zumute ist, ich bin wohl panpotent und omnisexuell, aber dazu ein Andermal, ist wohl eine andere Geschichte. Das ist jetzt nur in den Weekly Ten, weil es gerade so ist. Dauerhorny auch Bunt 🙂

Binge Watching gibt es diese Woche auch nachdem ich mir enttäuscht Westworld für eine lange Durstrecke an guten Seasons zurücklege, wobei das Zukunftsvergnügungspark Thema ja eigentlich turnen würde. Irgendwie ist es einfach schief gegangen, nicht einmal in der Gegenwart ist Western ein coooles Interest. Wer denkt das man Milliarden dafür opfern sollte um es 2100 als Themepark zu betreiben hat wohl wenig Phantasie in gute setting investiert. Und deshalb bin ich Amazon sehr dankbar für die zweite Staffel von Goliath. Und Billie für sein schauspielerisches Geschick, auch wenn er immer irgendwie dürftig wirkt. Aber das gibt Hoffnung für alle anderen Dürftigen.

Männernippel

haben mich diese Woche auch beschäftigt, Weekly Ten haben übrigens keine Wertung, ich erwähne nur das vielleicht Vergessene das mir trotzdem auffällig hineingekickt hat. Und irgendwie gehören da Männernippel dazu, hauptsächlich meine eigenen im Rahmen von Body Shaving Experimenten im Dienste der Erotomanie. Und wann ist ein Männernippel ein Männernippel, es sind so viele seltsame Sachen zu klären bevor wir wir das nächste Jahrtausend erschwindeln. Ihr gefallen sie übrigens auch. Ich starre oft hundert Mal am Tag auf sie. So blasse sanfte süße leckere Schneeflocken.

Ich huldige dem WOW Effekt, ich mach ja kaum etwas jenseits von WOW, und deshalb ist es immer so schön was erwähnen zu können, was man erwähnen sollte. Vielleicht nicht das ich das Objekt der Begierde einfach „fand“, sozusagen, aber das ich es erregend ist intelligente Texte zu lesen, einen durchdachten sinngefüllten Journalismus, dies österreichische Seltenheit ist mir nicht nach links oder rechts driftend wichtig, sondern einfach um der sapiosexuellen Tiefheit willen. Also faltern wir in Zukunft mehr. Es gibt schon ganz viel streichfähige Hoffnung zwischen den Tümpeln hüpfen auch Frösche.

Ich hab ihn nicht einmal noch gelesen, ich streichle die ganze Zeit über seine Seiten.

Ich bin immer auch für meine Foodies da, aber wie soll ich ausdrücken welch Zauberkraft meinen Sugos innewohnt. Und dennoch ist es kaum wert einen Artikel oder gar ein Rezept nieder zu schreiben, zu etwas so einfachen, simplen, das nur ein Mindestmaß an Kochgefühl benötigt, und den allseits so gesuchten aber meist vermissten guten Geschmack.

Und das alles wird dann einfach halb klein geschnippelt, selbstverständlichst maximal organic, zwei Kilo Tomaten, nicht zu wässrig, FRISCHER KNOBLAUCH in unartigem Ausmaß, Pepperonis die diesen Namen verdienen, Basilikum und wenn es sein muss Origami 😛 . Wichtiger scheint mir weißer oder roter Zwiebel, grob. Und das alles dann 1,2,3 Stunden köcheln. Und am besten Pasta ohne Lupinenkacke. Bleib echt, mein Schatz.

Eines von diesen Drei Tage Essen habe ich wie meinen Bart jede Woche. Einfach anrufen und bestellen, der Dealer ihres Vertrauens meldet sich dann. Ab 10 Gläsern auch international shipping.

Die Neunte wäre

eine geschaffte Matheprüfung, das kleinere der Mädels erweist sich als lernfähig, was man nicht hoch genug einschätzen kann, wenn man ihren Professor kennt.

Und was bleibt dann noch für würdiges Schlusssteingefühl jenseits von drei S in a row in einem Wort, wie doof immer das ein mag.

Ich habe Niemalsland endlich fertig gelesen mich aber dem Kapitel wie der Marquis seinen Mantel zurückbekommt teilverweigert, weil ich Gott verdammt nochmal Doors wiede r haben möchte, am liebsten für den Rest meines Lebens.