Wie du trewelst so bist du hat wohl sicher schon irgendeiner dieser unnützen Philosophen aus der vieltausenjährigen unnützen Philosophiegeschichte erwähnt, aber bevor ich zwanghaft originell zu sein pflege beschäftige ich mich einfach mit den Fakten dessen was ist.


Und Split ist ganz okay, es macht vor allem Spaß blinde Flecken aufzustöbern, als Grazer etwa war ich noch nie in Eisenstadt, und bei Es gibt keinen Gott, ich hoffe es nie zu sein, aber als Beispiel nur. 


Immer wieder Interflix

Dies beginnt schon bei der Haltestelle und ich bin froh der regnerischen Kälte zu entfliehen wobei meine Hauptsorge die ähnlich den Philosophen einzuschätzende Wettervorhersage ist, die es mich zu verführen sie anzusehen schafft, aber praktischfaktisch ist jenseits von Webcams eine gewisse Unfähigkeit welche man nicht zugeben will in dieser Weatherbranche wohl eine angefickte Meisterleistung von Unternehmensberatern.

Auf jeden Fall als Stichprobe erwähnt : Fünf Tage Shorttrip und kein einziges Mal hat eine der Vorhersagen auch nur zu 50 Prozent über den Tag gestimmt. In keiner einzigen Area, zu keiner einzigen Tag oder Nachtzeit.

Die Tendenzen sind einigermaßen okay 12-24 Stunden davor, aber selbst das bekam nur der lokale Wetterdienst wirklich hin.

Erspart euch diese peinlichen Versuche das Chaos zu verstehen.Schaut auf lokale Webcams oder professionelle Dienste für Segler oder Kampfpiloten.

Als erstes triffst du dann einen Perpetual Traveller, der sich ein Fläschchen gönnt beim auf dem Bus warten. Und auf zwei deutsche Studenten, es fahren dieses Weekend mehr Leute ins bekannt schöne Florenz.

Split ist aber dennoch voll gebucht, auch wenn mehr aus dem Wiener Raum. Ich muss mich dann auch mit einem unbequem Platz durch die Nacht retten. Was irgendwie egal scheint weil ich in Bussen sowieso nicht dazu neige schlafen zu können. 


Der Perpetual Traveller hat seinen Wohnsitz in Deutschland aufgegeben und hält Vorträge hier und dort und fährt jetzt zwei Wochen nach Zadar um einen weiteren vorzubereiten. Das mache ihn kreativ. Er ist sogar ein wenig älter wie ich und ein Plappermäulchen wie es im Buche steht. 


Erzählt von der Deutschen welche auf das Abitur pfiff um in Brasilien Kunst zu studieren, die dann gleich dort blieb, oder davon sich über Ikea in Spanien Sozialversicherung zu besorgen, ich habe nicht ganz verstanden wie das funktioniert, aber scheinbar gab es da einen Cheat. 


Ich selbst werfe Interflix mit seinen fünf Fahrten in 3 Monaten um 99 Euro in die fröhliche nächtliche Runde, ich bin wohl geschäftsschädigend denn nur das etwas abseits stehende Mädel kennt den Trick, der brav nach Mannheim zu Hause fahrende Student der von Abenteuern träumt und bedauert das seine Freundin nicht mal an Besuch in Graz Interesse zeigt, am liebsten für immer in Mannheim bleiben möchte. Der kannte das nicht und zahlte immer den vollen Preis. 


Aber mit ein wenig Geschick kann man 3 Kurztrips im Wert von je 100-150 Euro machen, ich werde diesen Living Easy Cheat noch vier bis fünfmal im Laufe des Trips erzählen.


Auch meine in Deutschland studierte kroatische AirBNB Gastgeberin ist begeistert von der Idee, auch wenn sie es selbst nicht nutzen kann, in Deutschland lebende Verwandte sollten davon profitieren können wenn sie hin und her reisen. Bis 26 bist du mit Interrail fast noch besser dran wenn du smart interrailst, aber für alle anderen welche eine einigermaßen faire Klimabilanz bevorzugen ist dieses Flixbusdings mehr als okay.


Ich hasse das unbequeme am Busfahren, ich verstehe nicht wie jemand in diesen Sitzen schlafen kann, Kätzchen pardon Frauen und Mädchen mit einer gewissen Zierlichkeit ausgenommen. Bei Männern scheint es eher daran zu liegen , das, aber das lasse ich jetzt besser, hier geht es um Split. Einen

Second Spot

aber zumindest ein paar Stunden länger interessant als das Ausflugsziel Dubrovnik, und beide wurde von der Game of Thrones Muse geküsst. 


Ich kann hierfür durchaus die Game of Thrones Walks empfehlen die man auf AirBnB buchen kann. Split war Meren, die Sklavenhalterstadt, welche von unserer verehrten Drachenkönigin befreit wurde. Die Khaleesi hätte in unserer Welt viel zu tun, Working Slaves ohne Ende, eine Hast nach Bioüberlebensscheinen, die mich manchmal gruselt. 


Und dann stehe ich am Busbahnhof. Durchaus erfreut über die Morgenstundenfahrt an Zadar, Sibenik und Trogir vorbei, jetzt brauch ich dort nicht auch noch hin um dort gewesen zu sein. Nette Bautchen, zweifellos. Aber die Adria mit ihren begleitenden Inselchen, das hat schon mehr als die Küstenstädte, das ist coole Natur nur einen Armbreit entfernt. 


Und in Kälteeinbruch und im Regen einzusteigen und am nächsten Morgen mit Lou Reed im Ohr am Hafen von Split mit Meeresduftluft und halbgeschäftigen Treiben auszusteigen, das kann durchaus etwas, das bietet nicht einmal der schnelle Flug, auch da wirst du erst mal geschleust und musst erst mit dem Bus/Taxi in dieses Gefühl fahren. 


Also Sings du du


Busfahrt an den Hafen


Und von dort kannst du zehn Minuten später auf einem Schiff Richtung Brac oder Hvar oder Vis oder noch weiter gondeln. Will damit sagen, Split ist alleine deshalb geil, weil das so uncomplicated funktioniert. Du kannst dich richtig hineinstürzen, alles vorgebucht in der Hochsaison wäre besser, aber wer fährt denn in der Hochsaison nach Kroatien, wie doof muss man denn bitteschön sein um irgendwohin in der Hochsaison zu fahren.


Der Hafen ist eigentlich winzig und dann spaziere ich auch schon zu der hochgelobten


Riva

Und wieder einmal sollte man die Kirche im Dorf und die Katze im Sack belassen. Echt nett, aber was ist schnell die kleine Schwester von Scheiße 🙂 Nein, es ist wirklich nett und es macht nichts das man auf dem Weg vom Busbahnhof zur Riva an Hundert+ nur auf Gib uns dein Geld ausgelegten Geschäften, Lokalen und Sinnlosigkeiten vorbeispaziert ist, gewürzt mit der größten Bankomatdichte jenseits von Phuket.

Es wäre wirklich alles sehr mehr als nett wenn man vor lauter Kommerz die Altstadt, den Diokletian-Palast und diese Promenade überhaupt richtig wahrnehmen könnte. Ich übertreibe wie ich gerne übertreibe und dir bleibt die Nacht.

Also, wenn die Geschäfte schließen wird es richtig schön. Vielleicht sollte den Kroaten aber jemand mitteilen,das der Krug nur solange zum Brunnen geht wie er bricht. Was auch den Tourismus betrifft. ich meine, die Wiener Gemeindebauurlauber werden auch nicht mehr und die Afrikaner sind bald soweit Japaner besser und billiger durchzuschleusen.

Man spürt in Split aber noch das man sich freut jetzt auch beliebt zu sein, man wird entdeckt, auch wenn dasselbe Preisniveau wie in Wien oder einer deutschen Großtstadt etwas wundert, zurück zur Riva. Ich war vorhin nicht fair.


Das sind sehr schöne, frisch renovierte und mit feinen Bänken am Wasser ausgestattete hundert/zweihundert Meter, also eigentlich eine Minimade. Ich sitze sehr oft in diesen Tagen aufs Meer hinaus sinnierend und zur Pause oder Jause dort. Erscheint mir sinnvoller als in den überfüllten Möchtgernedlen Gastgärten dahinter. 


Ich sehe den Schiffen gerne zu und nebenan ist gerade die Croatia Yacht Show, hier gibt es eigentlich wenig Möwen. Aber dafür auch gleich am Hafen, ich muss noch einmal betonen, es ist geil, direkt an all dem auszusteigen, einen


Greenmarket

womit wohl der übliche Touristenramsch gemeint ist,sie wissen Sonnenbrillen aus China die im Einkauf 30 Cent kosten und für 10 Euro den Dummen wechseln. Im Supermarkt ihres Vertrauens, Rewe macht es möglich, hier hat man die halbdumme Chance auf eine um 3-5, aber vorsichtig mit dem Umrechnen von Euro zu Kuna, dieses Land liebt schlecht abgerechnete Devisen.

Aber auch hier will ich Enttäuschung vorbeugen, der Markt ist inklusive dem angeschlossenen bäuerlichen Teil keine wirkliche Offenbarung, selbst der Flohmarkt am Sonntag wirkt etwas trostlos. Ich will es nicht schlecht reden, es bleibt beim nett. Und mickrigen Erdbeeren zu gleichgeschaltetem Preis die offensichtlich aus dem Discounter dahinter stammen wo sie um die Hälfte billiger sind. 

Diese auf Dauer wahrscheinlich langweilende Enge des Alles am Hafen ist für einen Kurzurlaub wunderbar. Und die Bäckereien sind ausnahmsweise gut sortiert UND billig.


Der große römisch kaiserliche Diokletian Palast


schließt gleich an den Market und den Hafen und die Promenade an, Split ist wirklich perfekt für ein Weekend und du hast danach nicht das Gefühl etwas versäumt zu haben. Und kannst noch einen Ausflug per Bus oder Schiff drauf legen. 


Ach Gott und diese Steine, diese Qualität der Bauten, ich bin zu ungebildet was Architektur betrifft, aber ich gehe davon aus das manche dieser Weltkulturerbenschönheit Experten und Badeakerreisende zu Gänsehautstürmen veranlassen werden wenn sie spazierstöbern.

Wenn man die Schönheit zwischen den Pizzerien und den Pizzerien und den Pizzerien findet wohlgemerkt. 


Ein römischer Kaiser erbaut etwas wirklich Großartiges, natürlich nicht selbst Hand angelegt, aber okay, was zählt ist der Gedanke, und seine Nachfahren verschandeln sie in Unkultur. Zumal der werte Herr sicher besseres gegessen hat als Belegtes Fladenbrot mit Tomatengatsch.


Der Jupitertempel, weiß jener Gott den es nicht gibt warum man ihn am Sonntag schließen muss, und weshalb geführte Touristengruppen dennoch reindürfen, das könnte Weekendurlauber verärgern und in gewissen Blogs erwähnt werden, auch diesem wird eine Pizzeria an die Seite gepresst, ich meine, was am Anfang irgendwie witzig im Kontrast scheint, ist nach zwei, drei Tagen nur kulturell peinlich. 


Und die kopflose Sphinx muss wenigstens nicht hinsehen.


Split fehlt hier etwas die Balance. Es ist zuviel, wobei, wenn man sich bemüht und sich durch die Gegend schleicht findet man viele kleine Herrlichkeiten und Hinterhöfchen, Lebensart ohne Speisekarten auf denen sowieso meist dasselbe verkauft wird. Kreativität ist kein Masterskill in dieser Stadt. Aber die Menschen sind wie sie, recht nett. 

Und auch die Summe der Fremden ist angenehm, es sind genügend, ohne zu übertreiben, und selbst die Deutschen fühlen sich in halber Masse gut an. Es fehlen aber auch die meisten mit den dicken Bäuchen. 


Split besuchen sollte man also in der Vor und Nachsaison und wenn es keine Ferien in Deutschland gibt. Österreich fällt nicht so auf und hat jemals jemand über Schweizer Touristen irgend etwas sagen müssen oder sie überhaupt bemerkt? Gibt es überhaupt Schweizer Touristen?


Iss also bitte keine Pizza

in dieser Stadt, du würdest diesen traurigen Beischlaf noch fördern. Es gibt mehr Pizza, zehn Mal mehr in Split als Cevapcici und von beiden verstehen sie scheinbar nur sehr wenig und ja ich habe Stichproben gegessen und ich gehe nur vom Niveau meiner eigenen unausgebildeten Koch und Geschmackskunst aus wenn ich andere beurteile.

Und nein, ich hatte kein Pech, man sollte köstliches Essen ohne nach „Toplist“ zu googeln auch per Zufall bekommen können. Dafür sind ja die Preise auch auf international köstlichem Niveau. 


Marjan


Ein kleiner Cut wie auch die Welt sich verändert wenn du keine fünfzig Meter weiter spazierst, da ist die Altstadt nämlich plötzlich kein übertriebener Kommerzfriedhof, sondern natürlich und es hat gerade es gibt zwar keinen Gott aber wir glauben daran Dienst oder es könnte sogar eine Hochzeit gewesen sein, ich bin mir nicht sicher, auf jeden Fall gibt es dann ein paar Stufen


und du bist plötzlich in echter Nah-Erholung, und die ist durchaus beeindruckend und ohne Pizza.

Wobei sie so umfangreich ist das man sich an ihr ohne Fahrrad fast erschöpft, es ist kein Berglein, es ist eine richtige kleine Halbinsel zu bewandern, recht steil und voller Würdigkeiten, wie die Klostergeschichten im hinteren Teil, nach dem am Ende der Stiegen liegenden auch etwas (sehr, duck und weg ) verbesserungsfähigen Cafe. 


Die Natur verschluckt und es sind wirklich viele dies sich das gönnen, und kaum Touristen, ach, wie schön, die Wege sind recht schnurgerade, du kannst den ganzen Berg umrunden, ich habe mir den Kasjuni Strand als Ziel ausgesucht, den man nach einer Stunde sah aber noch eine weitere benötigte um ihn zu erreichen.

Querfeldein wie geplant scheiterte an der Steilheit und Feigheit des Unausgerüsteten, dafür wurde ich von Mönchchören beschallt, die weit umher hallen, richtig nett, ohne Ironie. 


Hätte ich nicht dem Strand entgegen gehechelt und etwas zu trinken mit gehabt beides ist zu empfehlen anders zu machen, hätte ich diesen einfach passierten Ausflug ich nenne ihn die Pizzaflucht, noch mehr genossen. 


Google Map funktioniert das war auch wichtig weil ich mich irgendwann fragte ob ich jemals ankommen werde, und noch eine so langgezogene Kurve, noch eine Ebene, also Freizeitsportler wie Radler und Jogger sind hier sicher bestens aufgehoben, es gibt auch ein paar nette Felsen zu beklettern. Und das alles mit herrlichen Ausblicken auf die Inseln vor Split. 


Mein erster Mindful Traveller Post 


ist wie vieles aus dem Stegreif, und ergänzt nur wo Wikipedia und Lonely Planet versagen. Etwa bei der Erwähnung das man sich hier die ganzen Online Tour Buchungen wirklich sparen kann wenn man diesen übersichtlichen Busbahn/Hafen erreicht hat, da gibt es jenseits der Wahnsinnigen zwei Alle Doofen zugleich Ferien-Monate alles mindestens so günstig, die Standardtouren nach Krk und Co sind sogar günstiger als der Best Price im Internet. Scheiß auf GetaGuide & Co.

Aber Tourismus ist ja ein Standardgast im Lass dich nicht verarschen Content. 

Das städtische Verkehrsystem verzichtet auf Touristentickets was meiner AirBnB Gastgeberin Dani geradezu peinlich ist, ich beruhige sie, die Preise pro Strecke sind okay und allzu viel herumfahren muss man nicht weil außerhalb des Zentrums aber innerhalb der Stadt dann doch nur Kommunismusnostalgiker auf ihre Kosten kommen. 


Die Stadt zieht sich hinaus auf die sie umgebende kahle Hügelwelt zu, es ist schon längst purer Balkan, wenn man nicht im Rückfenster noch Meeresfragmente erhascht.

Supermärkte, Wettcafes und Cafes beherrschen das Straßenbild, und seltsame gelangweilte Männer mit Sonnenbrillen, aber ich fahre recht viel herum und es lässt sich nicht leugnen, das mein Interesse bald nachzulassen beginnt. Doch die Busfahrer sind nett, die Bevölkerung noch nicht völlig von Fremden erschöpft, je einheimischer der Supermarkt desto freundlicher. Wobei es auch Spar und Lidl gibt, es gibt sie alle, Bauhaus, DM, und was es sonst noch an Errungenschaften der Zivilisation bis nach Kroatien geschafft hat und

in der sehr gelobten Schlechtwetterlösung City Mall war ich nicht, aber ich fahre nachts an ihr vorbei, hm, ja, leuchtet halt 🙂


Hajdjuk Split


sei noch erwähnt, bevor ich nach Brac aufbreche, aber die Jungs spielen leider auswärts, und ich muss noch entscheiden ob ich ein Groundhopper sein möchte, 15 Jahre nachdem das cool und lässig war. Aber ich bin Bierhopper und die größte Freude ist es zum krönenden Abschluß ein solches Bayrisches unerwartet serviert zu bekommen. In einer entspannten Innenstadtbar die von einem Deutschen geführt wird. Der wirklich etwas von Lokalführung und Kundenkontakt versteht.


Fussball vereint dann doch recht gut wenn man keine Ansprüche hat. Und der Chelsea Fan hinter mir muss die freundliche Verarsche ertragen während Saler mit dem 2:0 Liverpool Endorphine in meine Nichtvorhandene Seele pumpt die zusätzlich noch von Chilli mit Semmelknödeln erfreut wird. Und dieses Genie von Barbesitzer kommt von selbst darauf mir Tabasco an den Tisch zu stellen. Ich liebe dich.


Aber 24 Stunden davor erfreute mich das Inselchen vor der Küste das sie Brac nennen, die blaue Grotte, die ich gerne mit der blauen Lagune verwechsle oder golden mache sei auch empfohlen wie die Krk Wasserfälle es bereits wurden. Hm, oder doch nicht, das war eine der redigierten Versionen oder kommt vielleicht noch weiter unten im Text. Dazed and Confused war einer meiner Lieblingssongs. Kann man beschämt strahlen und cute dabei aussehen? Ich sicherlich. Beides ist mir dann für das nächste Mal einen erst dort gebuchten Trip wert.

Wie der Kolka Club der Independent genug für mich sein dürfte. 


Ein Wort zu den Split Planet Seiten in meinem Lonely Planet Croatia : Naja, ich meine es ist schon der Beste, aber Reiseführer sind irgendwo dort angekommen wo Literatur seit zwanzig Jahren herumdöselt. Irgendwie sind sogar die Tourist Offices ergiebiger als die ewigen Aufzählungen von Stadt zu Stadt wo 9 von 10 Lesern niemals halten werden.


Dieses Spotten, wo erwähnt zu werden dir als Lokal oder Hotel wahrscheinlich den Arsch abwischen und retten kann, aber ich musste die einzig brauchbare Pommes Bude suchen!!! Einfaches wird kompliziert gemacht und Kompliziertes zu vereinfacht.

Ich hatte neulich den Weltreiseführer von Lonely Planet in der Hand, den einzigen weltweiten Reiseführer scheinbar. Auch da ist unheimlich Potential verschenkt.


Brac

ist ein gutes Stichwort was Potential betrifft, sie richten gerade alles her als ich mit einer entzückenden Düsseldorfer Backpackerin die Insel beschnuppere.

Das goldene Horn in all seiner Durchschnittlichkeit entlarven fühlt sich fast gemein an. Von oben in Prospekten sieht es hundert Mal cooler aus, also bitte wenn du nicht Paraglidest oder Privathubschrauber buchst, eine kieselige Landzunge die uns wegen der Fast Einsamkeit gefiel, ist letztlich aber strandtechnisch biederer Durchschnitt, selbst die stadteigenen von Split halten eigentlich prima mit diesem Überbewerteten mit. 


Ich lieb den Inselbus aber sehr, die letzte Reihe zu besuchen gehört zu den Sings du du
Hinterlasse eine Botschaft für die Nächsten, damit ich weiß du hast mich gelesen und verstanden. Lass uns auf diesen Sitzen chatten. 


Was mir wichtig ist wie viel Qualität und Freude etwas, ein Ort, ein Spot, ein Land, ungeschminkt und ohne Endgamekohle verströmt. April ist vielleicht noch ein wenig zu früh gewesen, aber ich muss Split and around loben, das nicht vorhanden sein von Masse statt Klasse tut dem Ganzen gut, schwimmen kann man um diese Zeit überall anders in Europa auch kaum und getaucht wird hier schon. Und so manche Youtuber fallen mir auch auf, ich sehe nem langweiligen Auto Reviewer bei der langweilig interessanten Production zu.


Ich würde eher Verwöhnten und Dekadenten empfehlen weiter zu ziehen, mir scheint nicht das man für seine Millionen hier allzu viel bekommt, außer lächerliche Boot-Taxipreise für eine 10 Minuten Überfahrt. Die Segler werden das richtig einordnen können, und es ist hier einfach schon schön, Süden. Die Inselwelten, die sich an die Küste zu schmiegen beginnen und denen man per Bus bis ganz hinunter folgen könnte, wenn Split nicht ideal wäre um aufs Wasser zu wechseln. 


Derweil schaue ich mir mit Pia die Altstädte von Brac an und freue mich auf kaum Pizzerien zu treffen. Hier gibt es mehr Katzen als Pizzerien was ich als gutes Zeichen empfinde. Sieben Euro für einen Vorsaison Mojito macht aber nur Sinn wenn man mit einem netten Mädchen unterwegs ist. Ansonsten reicht das Bier vom Inselgreisler auch. 


Couchsurfing Hangout Counter ist am Weekend übrigens Mitte April bei 2-4, also mau. Einen Tag später in Wien werden es 40 am Nachmittag sein. 


Fazit gibt es keines zu ziehen, Ich bekam etwas mehr als ich erwartete, fand die Kommerzialisierung einer Sehenswürdigkeit allerdings eklig, dafür punktet Split als Ausflugsdrehscheibe und Nachmittags in den Abend hinein Point of View.

Es ist mehr als eine Schleuse, aber das gewisse Etwas spürt man nicht. Das Preis Leistungsverhältnis ist manchmal geradezu unverschämt für den Frühling, aber das kennt man ja aus Dubrovnik. 


Den Veggies sei noch ein

Veggie Food Imbiß

nahegelegt in dieser Altstadt in der es auch einen Bio Organic Store gibt, da blitzt dann lächeln auf, das nach einer 8 Euro Gepäckaufbewahrung weil man den billigeren aber seltsamen, gelangweilten Männern mit Sonnenbrille am Busbahnhof keine teuren Sachen anvertrauen möchte, weil die Vermutung nahe liegt das es dieselben wie in den Wettcafes sind, ein bisschen geschwunden war. Bis Saler kam. Und bestätigt was die Fans der Reds schon immer singen :

You never walk alone


Und Tinder kannst du auch vergessen in der Stadt. Aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen (Sub)Blog…

Ach ja was ich noch vergessen habe zu erwähnen, vertraut Kickl nicht, wir sind mit seltsam verschleierten Gestalten die eigenartige Gürtel um die Hüfte gebunden hatten im Kofferraum problemlos über drei Grenzen gekommen. Ratet mal an welcher am wenigsten kontrolliert wurde.

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