In die Perfektion getaucht wie ein Schokohase aus Ritalin. Allerdings bevorzugt der New Journalismus Modernist, dem es um Reformation und Resistance gegen die abgrundtiefe Dummheit der Höhlenmenschenmentalität gelegen, eine E(a)s(a)y Going Popcornartikelphase, in der sich lesen wieder zu rentieren beginnt.

Es scheint zum Teile so, das die Goetheinstitute versagten, es ist die Seuche selbst, die Sinnlosigkeit der meisten Information, die zur unbewusst vorgenommen Reduktion ihrer Aufnahme führt. Der Qualitätsverlust ist ein Eingeständnis des Defizites an Ethischer und Universeller Bemühung seine Anlagen über den eigenen Horizont hinaus zu entkoppeln.


Man steht auch als Persönlichkeit in einem Spiegelkabinett der eigenen hedonistisch orientierten Narzistik. Und diese Phänomene nehmen trotz eines Anderen hier ausführlich gefeierten Trends gleichzeitig zu. Sich nur an den Wundern und Schönheiten des Change zu erfreuen und zu befeuern würde aber in dieselbe Filterblasenmentalität führen und die Distanzen zwischen den Lagern immer mehr erweitern.

Was Not tut ist ein mediatorisches Entgegenkommen, weil es sonst in einer Art Lagermentalität kontinentale Zuordnungen geben wird. 
Auf sich und den eigenen Anspruch regierte und reduzierte Planetensysteme. Vielleicht ist die Phase der Weltraumkolonisation die endgültige Spaltung in Stämme. Den Nazis ihr Planet. Und ich denke künstlerisch und zukunftsschriftstellerlisch ist Megaverse eine Vision dessen wie sich bereits heute so manche Stadt organisiert, wie sich Gruppierungen bilden, anstatt eine diversen Austausch herzustellen.

Das globale multikulturelle und emotional intelligente Agieren ist auf dem Vormarsch, aber bekommt Gegenwind aus dem Lager der Angstzerfressenen, der Gierigen und der Einfältigen. Wobei die Einfalt oftmals eine der Filterblase ist. Und falsch verstandener Toleranz für rückständigstes hirnfreies Agieren wie es in einem dritten Jahrtausend von Gesellschaften, ganzen Religionen oder Organisationen vorgeschrieben und gesetzlich gebeugt erstaunliche Peinlichkeit bei planetarer Betrachtung erzeugt.


New Journalism


ist mir demnach auch einfach die Wirklichkeit untersuchen, sie in kelinen oder großen Popup demaskieren ohne auf die Zugehörigkeit achten zu müssen. Die ureigenste Sehnsucht gruppiert zu sein, sich in der Höhle aneinander zu kuscheln ist mir auch mir eigen und im Wettstreit um Aufmerksamkeit nahe am Sexus und der Foodiementalität, der Entscheidungsprozess.

Der Entscheidungsprozess ein Reflektor der reflektierten wie Unreflektierten zus ein, stößt einen in ein Außerhalb und reduziert alle möglichen Schnittmengen, deshalb trete ich die Flucht nach vorne an, den Diskurs mit den wenigen die vielfach sein möchten, ein Vielfacher auch vielfach zu geben hat. Es ist Galaxienverschmelzung entgegen atomarer Leere. Vorbeiziehen in Kreisen ohne sich jemals zu berühren.


Mein Journal ist mein Report. Ich recherchiere, agiere, fasse, frage nach und huldige auch mal. Für mich sind die Vorbilder eindeutig seltene Giganten wie Tom Wolfe, ich kann nichts mit dem bigotten Puritanen Hinterwald Average, außer eben um ihn eintauchend zu entschreiben. In der ungefragten Gemeinschaft durchlebe ich ja auch, ich stolperte und stolpere wie jeder andere über Unzulänglichkeit, genetischen und gesellschaftlichem Borderline.

Ich bin voller made aus diesem abgeladenen Halbmist als ich gern wäre. Mir stumpft heute noch mein Schädel weil ich die

Müllfalle

ging. In das was du dir zuführst kommt auch aus dir heraus.


Und ich bin dennoch im Benefit. Ich kann mit vielen und jedem, ich bin so verachtend und verurteilend wie mein texte den Anschein erwecken, es ist mir eher eine staunende Ehre mit Menschen und wesen und Dingen aller Arten und Welten zu connecten, ich bin begeisterungsfähig und infizierbar, habe aber bestes Langzeitimmunsystem und meinem Schutzengel ist nicht Menschliches fremd, er setzt nur neuerdings weitläufige und hoch konzeptuelle Prioritäten.


Es ist ein chronistisches Bedürfnis, eine ewige und eigentlich auch ewig verjüngende neugier, mein Naivität ist zauberhaft, ich lieb sie sehr. ich kann mich noch einlassen und überwältigen von barem Unsinn, von völliger Destruktion. Meine Schwingung ist selbstsicher genug, Undercover wäre ein unpassendes Wort, ich bin sanft.

Ich bin mehr ein Taoist und in der Tradition des Zen. Journalismus und Kunst sind für mich ebenso nahe verwandt, wie Geschäft, Zukunft, Veränderungsarbeit, es ist eine Art filigrane Taschenuhr die sich in mir justiert, nach langem Suchen der richtigen Balance ihrem raum zu geben. Die Rädchen meine Systems sind ein Garten der Lust Aber mir ist bewusst das es in beide Richtungen ausschlagen kann, das Tryptichon von Bosch erzählt uns soviel.


Es gibt eine unendliche Menge an geöffneten Türen, die Welt ist ein einziger Leak geworden, manche Artikel oder Tweets oder Videos oder auch Kunstwerke, manche Irrungen, überall, an jeder Straßenecke warten Wunder, neue Welten, oftmals wir in einem Nebensatz ein ganzes Universum zur Recherche freigegeben.

Wir wissen intuitiv das immer nur die Spitze des Eisberges ans Tageslicht gerät. das ist eine Art menschliches Gesetz, welchem nur mit Bewusstem leben entgegnet werden kann. Mit Jahrtausenden eines solchen. Wo wir gerade beginnen.


Und dem Journalismus ist es ebenso , er ist noch kein lange differenziertes und ausgewogene Kulturgut, er leidet an den selben Schwächen und Stärken wie seine Mache rund Regulierer. Auch hier ist wirklich Schönes und Hoffnung erzeugendes im Enstehen oder wird verteidigt, Menschen sind längst aus dem Trott getreten, ob bei Ärzte ohne Grenzen oder Reportern. Aber man sieht auch die Gefährdungen.


Und die Scheu, der Wahn ist (auch) mit seiner eigenen Waffe zu schlagen. Deshalb liebe ich die Unschärferelation, sie spiegelt in eine Menge meiner Arbeiten. Die dichterische Freiheit in Anspruch nehmend und im selben Atemzug auf der Journalistischen pochend. 

Ein Journalist, mit dem fotografischen Aspekt beschäftigen wir uns in anderen Zusammenhängen, ebenso dem Filmaking, ein Journalist ist immer auch ein Storyteller, ich liebe es meine inneren wie äußeren Reisen und Erlebnissen diese Struktur mitzugeben. Nicht jene die vielleicht erwartet werden würde. Das Wichtigste ist der persönliche Stil. In nahezu jedem kreativen oder innovativen Zusammenhang.


Alles andere werden eines Tages Roboter übernehmen. Und das bisschen Rest dem wir vergnüglich frönen dürfen ist achtsame, hoffentlich achtsame, kreative erschaffen, unsere Sinne genießendes Triebtreiben wohl auch, aber uns bliebt in erster Linie die Freude an einem zur Tränen frohlockend großem unendlichen kosmischen Spiel teilzuhaben.

Einem sich selbst organisierendem System, das wir mit Bewußtsein füllen, es ist die Aufgabe des Journalisten Chronist zu sein, Histo(r)iker, Analyst, Journalisten sind die wahren Informatiker, die Berichterstatter des Universums.


Ich bin  gerne all das hier zur Sprache Kommende, ich habe keineswegs vor mich für ein Einzelteil dessen zu entscheiden, das ich bin.

In allem spiegelt sich alles, wenn ich an der Baustelle zum Murkraftwerk entlang wandere, eine Artikel dazu vorbereite, dann könnte ich darin Parabeln ohne Ende finden, aber nicht nur jene die den Naturschützern gemäß wären, es gibt viele Varianten, es gibt viele Wege, es ist etwas nur rechts oder links oder mittig, in unserer Etikettiersucht ist bei all den Körnchen Wahrheit die Fähigkeit vergessen worden zu tanzen, zu lachen, sich die Dinge wieder ins Lieben und feiern zu freuen.Den ganzen Strand zu sehen anstatt Brösel.


Ich merke es bei mich gerade bewegenden Thema Reiseführer. Dieser Average Repeat, der uns an der wirklichen Welt vorbeileitet. In welchem Reiseführer werden die Orte noch in ihrer Ganzheit beschrieben, immer weniger wagen sich an die Dinge hinter dem Bühnenbild, wo sind die Slums, die Obdachlosen, eben solche Baustellen, wie dieses sinnlose Kraftwerk, ich erfahre nicht einmal wer gerade Bürgermeister ist.

Es ist gähnende leere oder auch Ohnmacht, man erwartet nicht Bruce

in die Hand zu bekommen, aber selbst in einem Pocketformat könnte man sehr fein gesponnen Einzelheiten darlegen anstatt billig abzuschieben, was Google ausspuckt. Und sich mit de reinen oder anderen Reportage zu schmücken.


Man könnte durch reisen führen. Guiden. Ein gutes Thema für die Dreißig Jahre, der ganze Buchhandel ist ein schlafender Riese, Sprache kommt gegenwärtig nicht mit den anderen Entwicklungen klar.

TedTalk etwa ist ein gutes Beispiel für Innovation, für neue Wege der Sprache, aber noch sehe ich wenig aus diesem Potential gemacht. Auch am hypnotischen Horizont der hier vielfach Rollen spielt.


New Journalismus ist auf jeden Fall auch heute noch sehr zeitgemäß, ein Vorstoß zu dem wie es sein könnte, das Netz hat alles verändern und wir sind alle noch auf der Suche. Ein

Authentic Label


aber was ist Authentzität, wenn es allen immer schwerer fällt den Elefanten von mehreren Seiten zu betrachten.