Sobern und Cleanen von allem was mir ist und bin, die yogische Fokusion auf den ersten Buchtitel hat mir doch einiges an Trust und Boost gebracht, und wenn ich verzweifelt jugendlich zu schreibenreden wirke, dann mehr weil mir meine Schmunzelsub durchgeht an diesem schönen, befriedigenden Sonntag Morgen im trotz allem zweifelsvollen Vergnügen wie man denn jetzt wohl mit und in diesem Planetarium weiter machen soll.


Aber viel mehr fühlt sich gut an. Etwa der

Gechillte Regenbogen Minimalismus

in dem ich dahintreibe,.

Er entzieht der Verschwendung der Allmende Ressourcen den Greed und irgendwie passierte all das natürlich, wenn man zu emotional in etwas hinein stürzt ist es gerne und oft schneller vorbei als man möchte, so habe ich was ich als ein tragfähiges Zukunftskonzept betrachte erst im Lauf der Jahre gelernt.

Wir brauchen uns nicht gegenseitig im Nichts besitzen zu übertrumpfen, eine 100 oder 1000 Dinge Grenze an zu künsteln, ich vermute es mehr als Beitrag am Gesunden der Welt, und im freiwilligen Verzicht liegt auch eine großes Achtsamkeit und Verständnis verborgen, wächst mit dir.

Und wie wir im Sherwood Forest lernen ist das Nützen des Ungleichheitsgefälles eine willkommene Abwechslung, also zum Beispiel ein Monat in der Schweiz zu arbeiten und mit dem Verdienten ein halbes Jahr lang im Nepal zu leben und lieben ohne das einem wichtige Dinge für sich und seinen täglichen Bedarf fehlen würden.

Zugleich erhöht und vermindert man volkswirtschaftliche Gegebenheiten. In Circles und Tribes organisiert erhält man etwa eine gesharte Trekkingausrüstung, bewohnt ein nettes Co Living Haus in Katmandu und investiert die freiwerdende Energie in Support für die ärmsten Nepalesen, ohne Zwischenhändler, die berühmten Suplain Chain Thefts, über welche noch viel zu schreiben, reden und richten sein wird.

This act of life ist nicht konsumfeindlich oder an primitiv gewaltsamer Revolte interessiert, er lebt einfach mit ein paar Schnittmengen einen Stil vor, mit dem sich der Planet und die Biosphäre heilen können. 

Er ist auch nicht per  se nomadischer, obwohl man das Nomadische zu sehr aufgegeben hat, im Tierreich ist beides seit langem viel mehr coexist. Unsere Grenzen, die letztlich ja auch wieder auf der Gier und der Ungleichheit des Besitzes und seiner Verteilung beruhen sind künstlich und fiktional. 

Eine regionale, lokale, offene Grenzziehung zwischen verschiedenen Gemeinschaften mag durchaus sinnvoll und natürlich sein, vor allem weil sie nun mittels technologischer Unterstützung und kollektiver Selbstorganisation möglich wird. Aber zurück zum Minimalen.

Als Schlagwort und Label ist es einfach Teil der Change Philosophie, ich selbst kann keinen genauen Übertrittspunkt nennen, mir bedeutet das Ding, die Sache an sich nicht allzu viel, so sehr ich mich etwa in My New Love vor etwa einem Jahr der besungenen Xbox One hingab, so sehr austauschbar und unbedeutend empfinde ich sie auf lange Sicht. Das heißt ich ehre die Schönheit, aber erkenne die Vergänglichkeit und Austauschbarkeit in einer Konsumgesellschaft an, der ich nur noch am

Tellerrand

zugehörig bin. Mein Leben ist in wenige Koffer und Schachteln organisiert. Die Dinge sind größtenteils refurbished, oder im Falle des Bettes DIY aus Europaletten, all die vielen Bücher und Medien welche hier herumliegen sind geborgt aus dem Fundus der örtlichen Bibliotheken, die ich an vielen Stellen besinge und als potentielle Verbündete einer noch umfangreicheren Share & Care Culture sehe.

Aus ihren Verteilungszentren heraus und mit kommunal gestützten Förderungen könnte man meine Konzepte leichter umsetzen als im Neuaufbau. Aber selbstverständlich gibt es bereits private Inseln die sich dafür eigenen würden, wie die Kostnix Läden.

Was vielem gemein ist bleibt ein etwas unsichtbares Gegenkulturproblem, die genannte Unsichtbarkeit, die natürliche Unfähigkeit typischen Wertvorstellungen gemäß zu promoten, zu präsentieren. In den nächsten Generationen wird sich das langsam auflösen, Geduld ist eine Stärke im Minimalismus. Man könnte aber einfach auch noch ein Chunk höher gehen, in den Slow Mode oder noch besser in das

Decent Life

dazu sagen. Was eines meiner neuen und geliebtesten Labelingprojekte sein wird. Ich kicke gerade darauf. A little missing Link.

Und zurück zur Verteilung von Konsumgütern oder Couchsurfing und Hitchhiking, das wieder aus den BlaBlafesseln der Start Up Greed statt Crowd befreit gehört :

Wenn Menschen manchmal oder auch einfach leichter Zugang zur Vielfalt, zu den einstmals unerreichbar scheinenden Dingen bekommen, so erkennen sie besser was wirklich zählt. Es ist in immer jemand dabei dem dies nicht reichen wird. Aber das ist ein anderes Solution benötigendes Next Big Think.

Wie ich das gerade im grünen Teerausch empfinde scheint mir die Falle des Eigentums und der Marketing gepushten Wegwerfkultur, deren Auswüchse zum modernen Kapitalismus und Neoliberalismus und seinen Problemen geführt haben auf dieselbe Art änderbar mit welcher er über Jahrzehnte bis Jahrhunderte seinen Siegeszug antrat. Mit Story Telling, Fiktionen, die man einfach so oft wiederholen muss bis sie als wahr haften bleiben und von den Verhafteten an ihre Kinder und Umgebung verbreitet und gespreaded werden.

Hie wäre es fehl dem Minimalismus und seiner kurzen trendigen Aufmerksamkeitslücke an der die Gesellschaft in ihrem ADHS vorbeizieht wie die Karawane nun eben vorbeizieht, das Stigma des klassischen Verzichts anzudichten. Ich verzichte auch nur in Teilen, es wird eher durch die Entkoppelung von Jahr zu Jahr mehr, nicht im Hamsterrad fest zu sitzen ist romantisch wenn auch manchmal problematisch, aber meist sehr leicht und gefällig. 

Minimalismus ist kein Aufgeben von allem was einem lieb und wichtig scheint, es ist ein Fokussieren auf was einem lieb und wichtig erscheint/bleibt, denn von deinen 20 000 Besitztümern, 100 000 Songs und Ebooks, den Dutzenden Schuhe, den 4500 FB Freunde, 30 Kundenkarten, wie viel davon brauchst du wirklich, was ist daran letztlich bedeutsam wenn du morgen packen musst, darfst um auf die größte Reise zu gehen, nein, und als Transhumanist meine ich nicht den Tod. 

Er ist auch im neueren Trend des Ausmisten und Ordnen verborgen, und wenn in der gegenwärtigen Klimakrise Diskussion einfache Wahrheiten ans Licht kommen, so sind diese im Minimalismus längst enthalten, der nomadische Teil ist mehr Draufgabe und Bonusprodukt.

Minmalismus benötigt allerdings einen etwas lässigeren Reframe.  Auch wenn man darauf achten muss das seine Seele, die es nicht gibt keineswegs zerbrech.

Was er auf keinen Fall braucht ist die Start Unkultur der Greedies, aber diesen Vortrag hier, auf Einladung, Speis und Trank von allen mitgebracht und miteinander verschnabuliert, übrigens ich habe noch keine Bleibe für heut Nacht. Fällt dir nebenei auf das Minimalismus friendly ist?, eigentlich nur wieder belebt was wir Menschen tun sollten, anstatt uns dem Kommerz zu überlassen.

Und direkte Beratung braucht er, Menschen stehen auf andere Menschen und sind im direkten Kontakt am besten zu überzeugen, das hat mit den Spiegelneuronen zu tun, dies es vielleicht auch nicht gibt, wir wollen nicht voreilig sein.

Nicht jeder ist im globalen Durchschnittsbesitz geboren oder aufgewachsen, vielen alles in die Wiege gelegt, womit keineswegs unsere gerne gescholtenen Superreichen gemeint seien. 

Selbst du da drüben mit den H&M Klamotten bist ein Feudalist, dreht man die Uhr ein paar hundert Jahre zurück. Oder die Koordinaten etwas südlicher. Ja, bitterer Tag heute, im Spiegel bleiben oft schmierige Monster als einziger Besitz. Aber wir kriegen das hin, i promise it.

Lassen wir Marx zurück ins Geschehen

Wir kommen um viele Ideen aus dem wirklich linken Flair nicht herum, aber es benötigt mehr Geschick und Updates dieses Denkens und dieser Philosophien, und die Menschen, die sich im Kleinen an diesen Change gewöhnen lieben im großen deutliche Bilder, einfache Konstrukte, wie das Basic Income oder einen deutlich höheren Mindestlohn, Reichensteuern, Verursacherabgaben. Da ist alles schon an der Kippe zum Effekt.

Handsmade Tale wäre ja auch recht minimalisttisch wendet mir einer ein, oder Nordkroea ist es und Kuba beginnt dafür langsam zu drehen. Alles korrekt.

Deshalb erscheint Minimalismus the wrong word. Es ist mehr ein auf das individualisierte Eigentum zu verzichten, und die E Scooter Mania ist ein klassisches Beispiel, but sollte sein wie freie Räder für alle, freie öffentliche Verkehrsmittel, auch mal Free Cars, Airplanes in sinnvollen Maßen, wir geraten längst in die neue Beauty des Gestaltens von Gesellschaft, dahin muss und soll sich Politik zurück ziehen, es braucht weniger Macht, mehr Dienen an der Gemeinschaft.

Bis dorthin benötige ich noch Kleinigkeiten, eventuell ein neues Zu Hause, ich mag Starting Points, aber mit leichtem Gepäck ist es ebenso leicht flexibel zu sein. Sich als World Citizen in einer Welt des Korsetts zu bewegen ist relativ kompliziert, außerdem gibt es Grenzen ins Begging die eigentlich doch wieder nur greedy sind.

Aber vielleicht ist unser natürliches Gefühl vertrauenswürdiger als meist publiziert. In den Basic Units, den ( Choosen )Familys und Tribes, da sind nicht die Verrückten geächtet (gewesen), die wurden eher geehrt, da sind die Arschlöcher leicht zu identifizieren.

Und in der Gegenwart ist es nicht anders, die Menschen haben auch in der Gesamtheit die Fähigkeiten die es benötigt um diese von mir mit vertretenen Ansätze zu verstehen. Sie haben ihr Feingefühl nicht im Dauerkaufrausch verloren, auch hier befinden wir uns in einer Konsumblase, die nichts mir der Realität zu tun hat. Das volle Einkaufszentrum am Weekend, egal ob in Lisboa oder Bad Fucking, scheint dem zu widersprechen. 

Aber wie in der Religion begegnen wir einfach nur dem Storytelling derer die wirklich davon profitieren, das wir denken das es so sei.


Was bleibt ist auch eine

Reduktion der Werte und Vorstellungen

was die Welt ist oder nicht ist, es geht wirklich mit ganz wenigen Konstanten, Ertrinkende zieht man aus dem Wasser, wenn jemand rum pöbelt, dir liebe Menschen belästigt, sich den Gastgebern gegenüber respektlos benimmt schmeißt man ihn raus. Und dieses Beispiel ist sehr betont gewählt, weil es eine linke und rechte Ansicht vereint anstatt gegeneinander auszuspielen.

Wir sind alle nur auf der Suche miteinander richtig umzugehen, daraus entstanden die heutigen Überdrehtheiten. Sie alle brauchen natürlichere und minimalere Ansätze, auf was ich hinaus will ist keineswegs alte Instinkte zu bejubeln, die Achtsamkeit und Intelligenzen die es benötigt um sozial, emotional, kulturell, politisch, global agieren, pro aktiv zu gestalten benötigt eine Menge neuen Diskurses. Aber selbst der Diskurs an sich muss sich erneuern, in jetzigen Formaten scheinen blinde Flecken und Unvereinbarkeiten zu sehr gefördert. Verzerrungen zu Beliefs degeneriert.

Welcher uns keineswegs dorthin führen kann wo wir bereits waren, es ist ein langer Abschied vom Homo Sapiens, es geht in ganz andere Welten und Werte. 

Manch einer mag mir zurecht die Ohren ziehen und erwähnen ich sollte meinen Minimalismus auch auf meine Texte ausweiten, nun, beschämt stoppe ich, verwerte den Text aber auch im Buch, in anderen Identitäten und Sprachen,

Dein größtes gemeinsames Vielfaches, das soll minimalistisch sein?

zieht er weiter, die meine Ohren sind aber sehr dehnbar, auch wenn es manchmal knackst bei zu klauter(!) Musik. 

Das ist ja der Cheat, my Love

es ist ja längst genug für alle da, und mit ein bisschen smart und entspannt wird uns allen nichts fehlen, und wer findet Fünftautomenschen und Champagnerhaie letztlich nicht doch sehr entbehrlich? Ein bisschen enteignen hier, ein bisschen da, vielleicht verteilen da ja Computer fair und ohne Korruption, es ist alles bereits angerichtet. Aber es ist ein wenig aufzuräumen wie man jenseits der Hochglanzprospekte sieht.


Ich liebe meine 2 Euro Sonnenbrille, das Free Money Movement, den Maphrodavne den ich nachher mit einer Grinsekatze  trinken werde. Looking for a Trailer park.
Kann mir bitte jemand ausrechen wie viel Quadratmeter Land ein Mensch haben könnte, einer von 10 Milliarden, bei fairer Verteilung?

Betrachtet es als Hausaufgabe, als

Dunkel Bunte Übung

dies alles auszurechnen, etwa den gesamten Besitz und das gesamte Vermögen der Welt auf 10 Milliarden aufzuteilen, möglichst fair.

Auch mit kleinen Bedenken, wie das Wüste und Eis nicht zählen, wir viel mehr Naturschutz brauchen, also etwa die halbe Landmasse und ein viertel Meer auf alle geteilt. Beim Vermögen wird es noch spannender, gestalte dann aus dem Vermögen, das jedem zustehen sollte einen Neustart.

Ohne Kreativität wird das Ganze vielleicht kollabieren, Interaktion könnte helfen. Und eine Neubewertung von was jemand tut ist nicht wichtiger wie was jemand anders kann.

Der Psychologe verdient nicht mehr als der Straßenkehrer, die Hebamme nicht weniger als ein Minister, die Biochemikerin als der Papst. Nur Männern sollte für ihre inzwischen erreichte Fortpflanzungsunwichtigkeit etwas abgezogen werden, Und als Rückzahlung für Jahrtausende Kuhhandel und Betrug.

Und melde dich für die Workshop Week an, die aus diesen Einzelverteilungen Kollaborationen, Konzepte entwirft was damit möglich wäre. Zukunft mitgedacht natürlich.

Und kein Dankeschön an die vergangenen Epochen, wir scheißen auf Historie die immer und überall auf Ausbeutung von Anderen Menschen und Lebewesen basierte.

Ohne Ausnahme. Wir gehen nicht davon aus das die Geschichte der falschen Sieger fortgeschrieben werden sollte, weil nun etwas Anderes, Besseres, leicht und freud satt leidvoll möglich ist.

Danke für die Aufmerksam, ich backe meinem Liebchen nun Brownies.

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