Hutmacher
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auf Höchstmaß eingestellt, das wird im Success Producer ja mit hochgedreht, ich habe zeitweise eine Ideen und Phantasierate von 20 pro Minute, auf jeden Fall mehr als Atemzüge.

Besonders intensiv lässt sich dies am Morgen beobachten und eigentlich recht erfolgreich abbilden. So ergibt der Satz mit Starbucks

und Nestle für mich zumindest eine eigenen Hutmacherei Serie/Rubrik in der diese Nachhaltigkeitsgeschichte mit der gerade so modern geworben wird von den Big and Middle Players, wie wirklich nachhaltig etwas ist nachgesehen wird.

Weil mir andererseits auch das Verteufeln nicht gefällt, weder ist jedes Unternehmen noch jeder Mensch an sich über einen Kamm zu scheren, die Perspektiven zu wechseln und andererseits eben auch Ökosiegel oder sich selbst zu hinterfragen, auf was ich hinaus will sollte klar sein.

Öko-Test ist ja dazu eines der wenigen Medien dafür im deutschen Sprachraum, ich kann und will nicht deren Style verfolgen, aber mir geht es darum zu vermitteln und wenn wir Nestle als berechtigt bekanntes Problemkind des Food Kapitalismus ansehen dann müssen wir trotzdem beginnen zu interagieren um einen gesunden neuen Weg für alle einzuschlagen. Das wird wohl auch bedeuten sich mit den Schatten zu beschäftigen anstatt vor ihnen in Wunschträume zu flüchten oder verzweifelte Plakate auf Demos zu malen.

Starbucks ist ja an sich schon sehr milchbedenklich, deshalb kein gut gewähltes Beispiel, ein älteres Bekanntes wäre der Kauf von Body Shop von L’ Oreal aber auch hier ist ja bereits die Fragwürdigkeit des Naturkosmetikbrands für wirklich vegan denkende Menschen grundsätzlich umstritten.

Durch diesen Aufkauf allerdings kaum noch akzeptabel, doch es gibt Sympathisanten des Gedankens und diese sind als breitere Masse ernst zu nehmende Verbündete, eine starke und deutliche Analysesprache ohne Wenn und Aber ist demnach gut not. Und sollte sich dennoch nicht an die bereits die überzeugte Klienbtel richten.Mein Basisdenken dazu ist irgendwo zwischen Peta und Sea Shepard ohne deren Hysterie und mit etwas mehr Buntness. Mitn Tao gehts besser als sich dagegen anrennend nachhaltige blutige Nasen zu holen.

Und ich bin noch nicht einmal von Green Lie, so neu ist der Finger zeig Ansatz ja nicht,  inspiriert weil ich die Kinokarten bis auf die langsam interessant werdenden Flatrates überteuert finde.

Und ich denke dann eben trotzdem anders, am Unnachhaltigsten sind noch immer wir Menschlein selbst, net die Unternehmen, die sich eh schon schämen oder zumindest pseudogrämen. Wenn Ihnen alles wegstirbt gibt nix mehr was man wem andrehen kann, einfache kapitalistische Logik, welche Mother Earth irgendwie den Bioshärenpopo retten könnte, bevor es die Grünen schaffen würden.

Das ein Zweitauto und der Abend in der Cocktailbar fluffig arschmässig peinlich ( sollte man wirklich aus Hedonismus das Jahreseinkommen einer ganzen afrikanischen Familie in die Leber schütten?) sein sollte spricht eben Dinge an, welche wir gerne auf die großen bösen Buben projizieren. Noch nicht allzu große Schnittmengen entdeckt zwischen Minimalisten und LOHAS oder BOBOS. Aber es soll sie ja geben. Lupe. Lupe, bitte schnuff mich 🙂

Und ich streame nur mit Fair Use weil es mir um den wahren Wert der Dinge geht. Welcher ja wichtiger Projekttitel ist und hier noch sehr oft angesprochen und präsentiert wird. Und das ist dann keine andere Geschichte sondern hat unmittelbar damit zu tun.

Das es mindestens ebenso sehr um falsch geleitete Geldströme und Gewinnmargen geht, nicht alleine um Ökologie und Ethik, sondern um eine Anpassung und Umleitung im Kapital.

Margeleaks ist so eine Idee und bemüht sich die ganzen Kalkulationen die zu Preisen führen aufzuzeigen und wird einige Wunden schlagen, nicht zuletzt in geschätzten Branchen, denn das süße Leben auf Kosten Anderer ist eine der menschlichsten Spezialitäten überhaupt.

Und Margeleaks und die Notwendigkeit tagtäglich hinzuschauen nicht nur manchmal wie über Siegel oder fallbasierte Recherche lässt mich die Idee nachpurzeln, das wir den ganzen Mist nur glauben sollten wen wir ihn ständig evaluieren

Ich meine, als ein einzelnes Bürger/Individuum wird man überwacht, kartographiert, zu Daten fein gemörsert, dann sollten wir das auch mit den Großen tun und vom Binge Watching zum Nestle oder Macron Watching übergehen.

Trump ist ja schon fast gut genug ausgeleuchtet um mit Schimpf und Schande zum Pfeffer eh schon wissen, aber wenn das mit Weinstein früher passiert wäre und ob es die L’oreal Erbe wirklich mag persönlich für all ihre Tierversuche zur Veranwortung gewatcht zu werden, Schritt auf Tritt, Watchen wir doch einmal die welche uns watchen.

Ein Vorbild könnte das “Einzelfall”- Watching des Standard zu den Untiefen der FPÖ sein, nur ist es nötig dieses besser zu publizieren und zu spreaden, denn sich selbst in der Blase zu bestätigen hat noch selten einen darüber hinaus gehenden Sinn erbracht.

 Nur so als kleiner Frühstücksvorabcake.

Und dennoch nicht unsere wahre Natur, ich würde uns einen viel besseren intergalaktischen Siegel erteilen, ich denke die menschlichen Kernwerte benötigen keine Religiosität oder Gesetzgebung, sondern fußen auf einem positiven und Gemeinschaft stärkenden Sinn für Richtig und Falsch, wann der Punkt kam aus Gruppenführern eine Art Verführung der Macht sollten Anthropologen und Soziologen interdisziplinär mit den Archäologen zusammen herausfinden können.

Die einzige Chance auf Strafmilderung wie in Galactic Judgement ausgedacht könnte ein Verständnis dafür sein das wir erst in den allerallerersten “Minuten” des Erwachens sind, das wir einfach zu recht eine gewisse Überforderung erleben, dessen, was es bedeutet was und wie wir sein können und bereits werden.

Es benötigt Jahrtausende der Übung menschlich zu sein.

Und wenn der entwickelte und begreifende Mensch eines Tages erwachsen ist und darum geht es in meinen Zukunftsvisionen ebenfalls dann wird er milde urteilen aber auch deutlichst ansprechen können was um aller Werte willen für Abschaum im geschichtlichen Damals und gegenwärtigen Heute in Tat und Schande agieren durfte, zugelassen, nicht verhindert, , und wie viele unverzeihliche schön geredete dumme Fehler und Grausamkeiten den Lauf der Geschichte bis  Stand gestern prägen.

Und wir werden benennen dürfen was wir heute kaum sehen möchten. Bis zum allerersten Gesprächsthema, unserem Verhältnis zu den Mitgeschöpfen.

Unser bedenkliches Verhalten als Spezies. In unserer globalen Unbereitschaft Verantwortung zu übernehmen.

Das ist das komplexe Geflecht welches ich in Fast Vegan und darüber hinaus untersuche, und wenn  ich dann wie heute einen Starbucks schlürfe weil ich keine Lust hatte auf Tee und etwas brauche was mich gern schmecken lässt und keine Frucht ist, morgens, dann denke ich zumindest darüber nach.

Und hoffe wenn man genauer hinschaut und darüber berichtet etwas zu bewirken, das keinen Automatismen gehorcht. Sondern Gewohnheit durch Achtsamkeit ersetzt.

Aber Innovation ist im Zuge der Fortschrittskritik schwierig zu vermitteln, wir stehen vor einer unüberschaubaren Neudiskussion.
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