Fairer Orangensaft und Kaffee. Ausgeschlafenes, sonnengeflutetes Morgenmittagsgefühl fern der Typical Working Poor. Motivierte innere Zielgerichtetheit, die sich aus Mindfulness und Emotionaler Intelligenz spießt. Vielleicht auch bürgert, ich weiß es net.

Ein gewisses Maß an Healthy, Change Making Creativity, Longterm Loveskills, all das verpackt in den persönlichen Stil, in die persönliche Wut und wieder gerne an der Tastatur sitzend, jede Stunde ohne Ausdruck als eine Verschwendung ansehend.

Wenige Regeln als notwendig erachtend, weil selbst so erweitert, das ethische Tiefe und hedonistische Bohemerie einen gemeinsamen Tanz vollziehen können, dessen Ergebnis positive Gestaltung der Zukunft miteinbezieht.

Sein Face wieder sehen können, es ist auch die erste Morning Page auf dem neuen alten Notebook, ich bin wieder hier, ich hatte mich ein bisschen zwischen Selbstreflexion und Travelalltag verloren, aber der Sommer geht nicht ohne Pauke und Trompete, er hat sich gewandelt, mein Graz liegt mir zu Zeh, ich tauche nochmal ein, bevor mir die Herbstgedanken die nächsten endlosen Weiten vorschlagen, kryptisch grüße ich den Staub meiner eigenen Visionen, es ist gutes Mittelmaß, und dann wieder sofortige Revolutioninterndialoge, wenn ich mich wohl fühle will ich nicht in der Hängematte dahinwelken, dann will ich Welten schaffen und Welten retten, every time.

Und Bloggen ist einer der Ansätze hierzu, das bedingungslose Dahinschreiben, sich keinen Konventionen zu beugen bereit. Das neue Schreiben, der neue Journalismus, die neue Kunst, das neue Business soll und muss KRIEG sein, kein andere Wange hinhalten, kein stummes Entsetzen über Chemnitz und Co, keine Konzerte veranstalten und in nutzlosen Ich bin Besser Parties Progressivität vortäuschen.

Bei der nächsten Currywurst. Aber das ist nur die Nebensächlichkeit, das Schöne dominiert, es ist die Schwingung, die Vibration, das echte Atmen. Funkelnde Nerdigkeit.

Überborderndes Lustgefühl. All die Dinge die sich bei Besessenheit auf sich selbst nur noch als Randnotiz fühlen lassen, wo Orgasmen unfertig wirken, nährlos wie Weizenmehl. Und man wusste es zehntausend Jahre nicht besser. Man schuftet im Scheißhaus des Chiefs. Die große Kanaille.

Ich komme aus dem sonnigen dreckigen Süden in den sonnigen etwas weniger dreckigen Nordosten, Mittelwesten, was sind Directions in einer Open World? Und ich bin Metzler geworden unterwegs, ich hab mir das Recht genommen die liberale Katharsis auszugreifen, diese einander Vorspielen wir wären ehrliche gute aber einzeln wirkungslos beschränkt agieren könnende Humanisten.

Wir sind alle miteinander Monster, entartetes Leben. Wir sind die Chemnitzer des Schweigens. Und wenn wir brüllen, dann weil wir etwas zu wenig bekommen, nicht weil andere für unseren Wohlstand sterben. Niemals Leben dürfen.

Wir sind verzogene und verblendete am Tropf der Lüge saugende geistige Kinder, kaum über den Horizont der eigenen Nasenspitze sabbernde Feiglinge wie es sie nie in solcher Wahrhaftigkeit gab. Das letzte Aufgebot des Religiösen könnte man sagen.

Denn die Hoffnung weitet mein Herz. Wir sind nicht mehr unbefreibar, wir sind keine Feldarbeiter, wir sind Wellnessjunkies, aber mit dem Schalter für Authentizität, den die neue Freiheit wird sich daraus über den Schlund ergießen, alte, nutzlose Patriarchen hinwegspülen wie ihre Untergriffigkeit. Die vorletzte Generation.


Die beste Therapie wäre sie alle zu hängen. Von Nah bis Fern. Aber wir wollen Gnade walten lassen, steckt sie in virtuelle Traumwelten als Altersheim, es geht nicht um das nächste Urteil, um die nächste Abrechnung, es geht darum einen Cut zu ermöglichen. all die aufgeblasenen Schwänze mögen in Cockand ihr aufgeblasenes Dasein zu Ende geifern, aber vom Silicon Valley ist nichts zu erwarten. Dies ist die Hauptstadt des römischen Reiches.

Ich bin geneigt der Plastizität des menschlichen Seins eines drauf zu setzen, in Zusammenarbeit mit Niemand gelingt mir langsam eine Vision von Zukünften jenseits der Dysotopischen Mode. Ich bedenke ein bisschen mehr als die gerne zu kurz denkenden emotional gekaperten Schriftstellergefährten, immer wieder ein Detail genommen und daraus der Zukunft einen Strick gedreht, als ob sich nur ein Detail entwickeln würde, als ob es nur einen Aspekt gebe die man fünfzig Jahre nach vorne projizieren muss.

Als ob China das einzige Modell sein wird, auch wenn es gerade Afrika hinzukauft und manche zurecht zittern, ich hoffe herzlichst auf die totale Rache all der kolonisierten Länder, auf die Abrechnung mit der europäisch amerikanischen Charakterlosigkeit über Jahrtausende.

Eine milde Abrechnung bitte, denn ein guter Teil der Bevölkerung war niemals völlig herzloser Gier verfallen, es ist der bekannte Cockland Mechanismus, das sind die beiden neuen Buchkonzepte welche ich mitbrachte, aus Lissabon oder war es Amsterdam oder das unsägliche Paris, diese Ansammlung von Müll. Teuer verkauften Müll.

Ich mag die Bücheridee Zweier in einem. Auf der Vorderseite prangt ENOUGH, es sind die Vorgeschichten zu Revolution, Beyond oder Nonreality, ich blicke nur 30 oder 50 Jahre nach vorne, ich selbst lebe und atme da noch meine würzige Sonderlichkeit in die Seiten, ich bin einem dieser Altersheime oder hab die Privatinsel geschafft, oder die Kommune mal sehen wie ich am Tag des Schrei(b)ens gemooded bin.


Auf der anderen Buchrückseite kannst du COCKLAND lesen, das wird ein nettes Heimatverbundes VR sein, mir geht es darum das sich die Herren der Unschöpfung eigene Welten schaffen werden, das wir einen Orban an Bodensatz besitzen, auch in 50 Jahren noch, das Hitler geklont werden würde, das all deine Befürchtungen dazu wahr sind, aber bedeutungslos, weil Menschen mit Verstand und herzlicher innerer Grundkonzeption zunehmen, weil die den Wahn als etwas laut sterben erleben, ja, die Matrix wird sich verwirklichen, Künstliche Intelligenzen steuern unser Seins, Smart Cities everywhere, das neue Eden betreten oder lieber günstig sein, es wird nicht an Freiraum mangeln. Für persönlichen Irrsinn.

Cockland ist der feuchte Traum der Ewiggestrigen, wir hatten schon ähnliche Konzepte im Bereich der Fiction. Um Himmels wie beschränkt die Kunst zu sein scheint, wie abbildend und wiederholend gerade Fantasy und Konsorten sich verhalten. Bubblewriting, Strukturen aufbrechen war vielleicht irgendwann künstlerisches Terrain.

Deshalb bleibe ich dem Social Entrepreneur treu. Ich merke das ich in guter Verfassung absolut immer dieselben Endgedanken bekomme, einzig in unstablen Momenten gibt es Zweifel. Aber letzlich sind wir alle auf einer wichtigeren Mission, es geht schon lange nicht mehr darum sich gesund zu ficken, um veganes Schulterklopfen oder lauteren Wettbewerb für innovative Ideen.
Es geht ums Große Ganze.

Die Regenbogenflagge umgedreht und eine Piratenflagge daraus gemacht. Und ehrliche harte Worte in die Diskussion werfend. Aber das wird Enough besser erklären, es sind dieselben Ansätze weshalb in Frankreich Fleischereien verwüstet werden, es macht Sinn aus dem Harmlosen auszusteigen, aber die entscheidende Geschichte ist intelligenter zu sein, und da gibt es bessere Ideen. Und sinnvollere Ziele.

Es ist für alle Morgenmittag, der Smoothie Bowl und anderer Witze zum Trotz, es ist überall Zeit sich zu erheben, aus dem Schlaf des Average Seins in die neuen Werte und Wunder aufzubrechen, das Kann Nicht und Darf Nicht den alten trüben Tränensäcken zu überlassen.

Überschäumende Sehnsuchten, ein Funkeln, alles umfassender Frohsinn dabei zu sein.

Ich bin weit jenseits von Sorge um die Welt, wir sind nun mal im Kali Yuga gelandet, es kann hunderte von Jahren benötigen aus diesem Stumpfsinn etwas Gutes zu erschaffen, aber es ist realistisch und smarter dies zu tun.

Ich sinniere mir die Lebenskraft, was für eine Ewigkeit, was für ein Mut!!! Ich spaziere die zu kurz gedachten Alltagsprobleme entlang und verbünde mich mit was immer gerade nötig, ich habe nicht vor einer billigen Moral komplexe Wahrheiten oder Problemlösungen zu opfern, was immer endlich helfen könnte wird assimiliert, viel wird dabei von Österreich nicht übrig bleiben, was ist Durchschnittliche Lebenserwartung von Staaten?

So, mein Frühstück besteht aus Allergie, aus dem Baulärm der Industrials, aus den überall hinlockenden Schienen der Vernetzung, ich flirte mit Flausen im Hirn, mit fantastischem Schalk, hast du mich Pfirsichtörtchen, ein Blog ist ein Blog ist ein Blog.

Was wir herauskitzeln aus unserem Stumpfsinn befreien ist meist nur ein Zehntel. Des TATSÄCHLICHEN.

Graduell hymnisiere ich, ich denke es ist auch notwendig der Zukunft eine freundliche Symbolik zu geben, das gute alte Damoklesschwert von Schwarz und Weiß gegen sich selbst zu richten, lassen wir das Alte in sein Samuraischwert stürzen. Lassen wir es sich selbst vernichten in seinem ewigen Cockgreedy. Ich schreib nicht feministisch weil ich gerade auf Laurie Penny abfahre, ich habe Etiketten noch nie besonders wichtig oder richtig wahrgenommen, ich bin naiv ich mache einfach vor mich hin. Schnittmengen gibt es mit soviel.


Und dann schnüre ich wieder mein Daypack, und ich will fort, und dennoch ist Achtung da, und Kopfschütteln,d as einem Reisen meistens zeigt wie unsinnig alte Spaltung scheint und wie von Vorteil es wäre voneinander zu lernen, nicht Mauern zu bauern. Überall wo du hingehst gibt es gute Ideen. Das Befruchten ist die Währung des Morgen.

Kreativität schlägt die lineare Prostitution. Lächeln den pharmakologischen Walzer. Aber bitte niemals voreilig den Schluss erwarten. Dem Denken zugetan sein, begreifen wie sehr alles eine Gestaltungsfrage der eigenen Realität sein wird. Wir sind die Energie, die wir zeitlebens suchen. Karotte und Esel. Zurück zum wesentlichen Des Morgens :

Es macht wieder Spaß. Ich bin einen nützlichen Umweg gewandert, ganz ohne Jakob. Aber Bernie schien dabei. Und Carlos. Und so mancher kleine Tyrann. Aber wie Micha die ich weiter nicht suchend suche, so fein auszudrücken wagte, man braucht Häutung, man ist auch eine Schlange, man ist alles zu aller Zeit.

Was ich mit Einholen meine ist das wenn man Ideale gefunden hat, Visionen, das man dennoch nicht von Stolpern gefeit oder Ablenkungen trotzen kann oder beliebig die Wunder predigen die man fühlt, das man sich widderfindet im gepanzerten Würgegriff, aus dem man entkommen schien an herrlichen Spitzenwerten von Tag und Nacht, aber die Sterne scheinen keinen stützenden Charakter zu haben, es gibt keine Erleuchtung auf Dauer, kein Gesetz das dir hilft.

Es ist alles ein unendliches Spiel aus Farben und Formen in dem man sich so leicht und so besorgniserregend lange verlieren kann, das es plötzlich Herbst zu werden droht, ich denke alte Prinzipien scheinen sinnvoll anwendbar, Herbst ist auch Zeit der Ernte.

Aber sich einholen ist wirklich schwer, wir sollten immer versuchen unser Bestes Selbst einzuholen, das zu sein, was uns am Meisten und Tiefsten ausdrückt, was wir tatsächlich zu sein können in der lage. Und das zu erreichen ist immer wieder aufs Neue ein Gefühl des nach Hause Kommens. Der Ganzheit.

Ich schnuppere lediglich daran, aber es gibt mir einen besseren Point of View. Ich schau mir gerade steckdosengünstige Bohemiencafes an, entdecke Co Working Spaces, und reorgansiere und dezentralisiere mich, ich wage mich gefährlich intensiv in das gehäutete Häute. Ich habe noch viele weitere Souvenirs mitgebracht. Es sind keine Muscheln. Es ist keine Liebe.