ist meine ganz persönliche Basis, auch wenn ich ihn  über die Hutamcherei und Subblogs wie Fast Vegan und im Social Media Marketing sowie in meinem pro aktivem ( 🙂 ) Einflussbereich kritisch hinterfrage.

Er wurzelt in tiefen Werten und wichtigen, teils auch Neuen Paradigmen, welche es notwendig machen jenseits von Blauäugigkeit und blindem Enthusiasmus zu agieren. Mein Denken ist freundlich und geht vom Besten aus, ich liebe die Herzlichkeit im Umgang, die fast zu sanfte Fähigkeit zu vergeben, das miteinander zu betonen.

Aber ich erkenne die Anfälligkeit dieses Konzeptes und die Hilflosigkeit im Umgang mit weniger auf Werten basierenden Glaubenswelten. Oder auf Anderen, Grausameren, Ausbeuterischen Konzepten.

Die Natur selbst spiegelt diese Diversität und Gegensätzlichkeit deutlichst wieder und wer sich mit Evolution und universellen Gesetzen befasst sollte und muss Werten eine gewisse Willkürlichkeit, deren einziger Gradmesser ihr evolutionärer Erfolg zu sein scheint zugestehen.

Die persönliche Freiheit seine Werte und Paradigmen selbstbestimmt zu wählen ist allerdings eine neue, kaum wahrgenommene und noch im Ausbau und in der Entwicklung begriffene evolutionäre Funktion.

Unsere Gewohnheiten, kulturell und genetische, sind eine oft undurchschaubare Verquickung von Fremd und Eigenkonzepten, meist Ersterem, diesen ausreichend bewusste emotionale Intelligenz und kybernetische Strategie entgegen zu setzen eine schwierige Aufgabe und oftmals trotz des Erkennens ihrer Notwendigkeit aus Mangel an Disziplin, Geduld oder Weitsicht, aus Hedonismus oder Egozentrik, aus Verwirrung oder Gier abgebrochen bzw. niemals begonnen.

Ich spreche aus den eigenen Erfahrungen dieser Schwächen und Fehleranfälligkeit heraus und bin wahrscheinlich selbst mein bester Beweis, ein flattriges, unstetes Ding, weit von Talent zu Disziplin entfernt, schwach im Umsetzen von als richtig Erkannten, ein Meister der Ausreden.

Und dennoch, kaum gab mir niemand Gelegenheit und war ich mit etwas selbstlose rund intelligenter Hilfe gesegnet, schon entwickelte sich daraus ein freieres und inzwischen ausgebautes Wertessystem, teilweise von einem Tag auf den Anderen verwirklichte ethische Basics, die sich trotz des schwarzen Schattens schlechten Gewissens seit Jahrzehnten der Veränderung widersetzen.

Ich bin durchaus ein Spätstarter, ein Umwegler, der klassische Midlife Change, aber meine Story beweist : Wenn ich das kann, kann das nahezu jeder.

Es braucht weder überragende Intelligenz,. überdurchschnittliches Aussehen, intensivste Betreuung, Hilfe an jeder Ecke, Verständnis oder soziale Einbettung, alles kann an gewissen Punkten nützlich sein und fließt längst auch in meine eigene Beratungsphantasie ein, wie man sich einem effizienten und individualisierten Coaching nähern könnte.

Aber Green Lifestyle ist wohl der Anfang jeder persönlichen Entwicklung, ich denke man sollte die Gelegenheit diesen zu leben unbedingt wahrnehmen, aus persönlichen wie gesamt gesellschaftlichen, aus ethischen wie aus der Intelligenz bewusster Entscheidungsfähigkeit heraus.

Es ist kein Entweder Oder, es ist ein zukunftsorientiertes und kybernetisches Handeln aufgrund ethischer und emotionaler Intelligenz. Es ist ein Licht anknipsen, ich bin nicht sicher ob es dazu Diskussion bedarf oder ob eine solche Sinn ergeben könnte.

Entweder versteht man es oder es ist einfach zu wenig Licht vorhanden. Es handelt sich um eine Art erdbezogene Gaia-Spiritualität, es scheint als ob der Planet selbst einfach die Abwehrkräfte zu stärken beginnt, der ganze seit einigen Jahrtausenden überfordernder Unsinn unserer aus den Fugen geratenen Zivilisation eine Art Selbstheilung vorzunehmen beginnt. Dies kann schnell zu einer leicht religiös anmutenden Entschlossenheit der davon befallenen Gesellschaftsgruppen führen.

Grün oder Gutmensch wird zu einem süffisant gebrauchten Synonym, die Gegenreaktion ist allerorts im Siegesrausch, es scheint keine Fortschritte zu geben, aber längst ist alles etwas komplexer als auch im Green Lifestyle vermutet.

Und irgendwo in dieser noch zu durchdringenden ethischen Diversität ordnet sich Fast vegan, Living Easy, die Hutmacherei und andere meiner Arbeiten und Aktivitäten als etwas ein, das versucht den Scheinwerfer je nach Bedarf weiter zu stellen, manchmal zu fokussieren, manchmal auch die entfernteren Gedanken und Emotionen auszuleuchten, die sich unweigerlich offenbaren.

Wie soll mit Betrug, mit Gewalt, mit gegensätzlichen Philosophien und Glaubenssystemen, mit anderen Ethiken umgegangen werden, wie weit darf man sich Überlegen fühlen, was für Filterblasen benutzt man selbst.

Was erschafft unsere Realität und wie können wir zu den Gestaltern werden die wir offensichtlich sein könnten. Viele offene Fragen, aber wenn man aufhört ein offenes System zu sein, egal auf welchem Gebiet oder auf welchem Grad der Bewusstheit, dann hört man auf dem Leben selbst zu folgen.

Man verweigert sich der Entwicklung, und dies ist in veganen, ökologischen Subkulturen genauso häufig wie im Silicon Valley oder an der Wall Street, in progressiven wie totalitären Gesellschaftssystemen.

Leben ist Anpassung und bewusstes Leben ist bewusstes Gestalten dieser Anpassung, beides zusammen ergibt modernes menschliches Sein. Davon ersuche ich zu berichten, zu inspirieren, als kreativer Intelligenzagent.