Hutmacher
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ist das Wort des Jahres, es legt mir eine Kanüle ins Sein. Die psychologischen Hintergründe und ihre achtsame Aufarbeitung im Springbreak mündend. Und hier bin ich, wachgerüttelt im wahrsten Sinne des Wortes, denn der neben dem Studentenwohnheim zu bauende Bürokomplex weckt mich mit Dauerlärm.

Obwohl ich von den Dämmungsmaßnahmen beeindruckt bin ist dies wohl keine gute Werbung für ein weiteres Jahr und mehr als problematisch bei Home Office

oder wie bei den Studenten an sich : Der Notwendigkeit zu lernen.

Geht in die Parks scheint Frau Frühling zu flüstern. Und mein Forest Bathing ist nun ebenfalls möglich.

Nicht von ungefähr ist das Arbeiten in der Natur auch eine Option für digitale Revolutionäre.

Aber zuvor müssen wir die Emergenz voran treiben welche noch immer in den Kinderschuhen fristend ihre Brillanz zwar bestätigt aber nur teilweise ausgeliefert hat. Ich werde von den eigenen Ansprüchen ausgebremst könnte man sagen. Andererseits bin ich längst inmitten dieses wundervollen Prozesses und fühle mich als Ego, als Egonaut, nur wie ein Passagier. Ich denke das ist eine gute Morgenmittagsformulierung.

Der Schlaf an sich war wieder legendär. Der Mood ließ sich gestern erst spät nachts nicht mehr ganz aufrecht erhalten, bevor ich letztlich um fünf Uhr ins Reich des Vergessens sank sagte ich noch wie geplant Monika aus geschäftlichen Gründen ab. Ich will mich auf den Springbreak konzentrieren, auf das Blogging und den Entrepreneur. Und es erscheint mir auch schwer spannende Nähe aufzubauen wenn man sich nur alle paar Monate trifft und dazwischen nur minimalsten Kontakt zu pflegen bereit. Aber in der Verschlungenheit der Geschehnisse gehe ich von weiteren Überraschungen aus und setze und freue mich sehr auf das Klassentreffen am 16.6.

Und was Monika organisiert und angeregt hat ist eine wunderbare Sache auch wenn ich wohl der Outsider in diesem Spiel bin erwarten mich interessante Persönlichkeiten, es scheint wirklich als ob es sich um keine 0815 Klasse handeln würde.
Monika ist mit ihrem Ausgang am Donnerstag Abend ein Klassiker des Familiengefängnisses, wahrscheinlich keineswegs selten. Was verlache ich ihn, mein eigenes war noch wesentlich tiefgreifender und umfangreicher mit politischem Exil gewürzt. Und man schafft sich goldene Käfige in denen der Singvogel zu singen vergisst, zu lieben, zu atmen, zu sein.

Mit drastischen  Bildern zu arbeiten macht Fun. Und der Lärm lässt nach, die Bauarbeiten machen Pause. Ein weiteres Symbolbild. Die Hintergrundgeräusche an welche man sich gewöhnte, als sie plötzlich verschwinden, ist alles anders, man öffnet das Fenster Luft und Sonne und Leben dringen ins uns.

Das perfide am Käfig sind die banalsten Metaphern dahinter. Er schützt und fängt ein zu gleich, die Tür steht jedem, zumindest Vielen offen, niemand fliegt weil er nicht mehr fliegen kann, die die Pinguingesellschaft, ein Weizenfeld für Seewölfe , welche sie nach Belieben ernten.

Was wiederum die wundervolle Kurzgeschichte vom König PINGUIN from NADOVSKI zurück in den Fokus rückt. Man spürt schon trotz etwas benebeltem Start in den Tag ist die Kreativität, das Einzigartige und der Erfolgshunger, die Sehnsucht nach dem Quantensprung auf allen Ebenen präsent. Und was sich hinter dem psychologischen Konzept der Emergenz verbirgt und von mir entlehnt wurde um mich zu katalogisieren, ist ein Zusammen Setzen was sich hier wiederspiegelt, in einer ins Unbekannte segelnden Website.
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