Morgengoldstunden sind laut Alten eine sehr wertvolle Form von Mundhygiene, ich könnte aber auch einfach davon schreiben wie sonnig es ist und wie gut mir dies tut. Und es gibt viel zu tun, wenn die Ameisen Urlaub machen, da sollte zumindest der Sonnenstundenpegel auf Anschlag hochgedreht werden, obwohl Horus dazu neigt mich zu vergackern zuletzt und ich ab Mittag suchen muss was strahlt.

Ich mag meine Nichtweekends, ich bin gerne Slow Worker aber dafür auch mal 100 Stunden und mehr. Und es ist schön wie dabei unmerklich Content entsteht, der auch einige Wochen danach noch die Zeit wert ist ihn zu betrachten oder einsickern zu lassen in die lebende Wüste.
Der Grüne Hochland

Tee von Four Seasons ist mein erster Substanzkontakt, ein riesige völlig absurde Schachtel auf der man irgendwo kleinstgedruckt den Witz liest 20 Beutelchen mal 2 g gekauft zu haben, aber immerhin laktosefrei und vegan, etwas das man bei Tee meist vermuten würde. Er schmeckt mit seinen Rosenblüten im Lupenbereich übrigens recht gut, auch wenn es noch um Teetrinker würden sich im Grab umdrehen wenn sie nicht länger als Nichtteetrinker leben würden Qualität handelt.

Von den billigeren im Supermarkt noch mit der Beste, sehr fürstlich bezahltes Schmunzeln über Produktdesign und Verarschung, aber ich suchte auch nach einem Übergang zu Ideen rund um neue Wege hinsichtlich Produktbeurteilung und weshalb wir uns trotz Wissen in eine Sackgasse bewegen, was Kaufverhalten und Preis/Leistungsverhältnis betrifft.

Die Hutmacherei möchte da nur allzu gerne unter Vielem Anderem mehr ein minimalistisch angehauchtes Verbrauchermagazin sein, jenseits von den Testmonopolisten einfach nur im Dschungel von nachhaltigen und trendigen Wegen von Organic bis Digital eine scharfe und verlässliche Opposition auf Seiten von Verbraucher Mensch und Bereitsteller Biosphäre.

Ich mag das Testen und Hinterfragen, den Robin Hood Blick auf das Einkaufswagerl, aber ich bin flexibel und sehe die Dinge vielleicht auch etwas weniger panisch, irdisch, mehr wie jemand der auf Besuch hier ist und manche Gepflogenheit etwas seltsam findet.

Wie unser Handelsverhalten des gewerblichen Dauer“betrugs“ egal wohin man sieht. Übervorteilung ist das Zauberwort. Spannend wie sehr es aus Sozialisierung zu einer Art Arrangement wurde, einfach völlig absurde gegenseitige Kuhhandel als normal zu akzeptieren., Weil es sich irgendwie immer auf irgendjemand abwälzen lässt, die Kosten, aber darüber reden könnte man schon einmal. Es ist spannend.

Der wahre Wert der Dinge ist ohne Recherche kaum noch zu bestimmen, und es ist noch schwerer ihn in Zahlen oder Sternchen aufzuschlüsseln.

Quality First ist selbstverständlich, aber es ist ein komplexes Gemisch das sich bei Näherem hinsehen oftmals in einem Trugbild auflöst, egal ob Dienstleistungen oder handfeste Produkte, sich damit auseinander zu setzen was sie wirklich wert sind und wie Preis entstehen und bezahlt werden ist nicht nur mittels Kostenrechnung oder Betriebswirtschaft und Ökologisch zu betrachten.

Das werden wir verstehen wenn wir etwa Schweizer Luxusuhren in den Fokus nehmen, oder die Unterschiede von Immobilienpreisen im weltweiten Kontext, ja, oft innerhalb einer Stadt. Ich möchte langfristig einen Index oder eine Art Berechnungsformel finden, eine Qualitätsberechnungsformel sozusagen, etwas da seinem in einem einfachen Siegel oder Visual sagt was ein Ding in Bezug auf Gegenwart und Zukunft wert ist, denn selbstverständlich ist alles auch Investition.

Man investiert zeit, Geld, Energie, Passion, es sind sehr Faktoren mehr die miteinbezogen werden müssen und ich glaube es ist auch sehr interessant dies zu versuchen. Ich will damit nicht die Ökonomie revolutionieren, aber doch ein wenig unseren Umgang mit Ressourcen, mit ethischem Konsum und Zukunftsdenken beeinflussen. Manche Farce deutlichst hinterfragen, aber auch mit Vorurteilen aufräumen, wie immer sind hinter einer geöffneten Tür meist Hunderte Weitere.

Die Hutmacherei ist somit auch Verbrauchermagazin und gleichzeitig Produzentenfreundlich. Sie will anregen beide etwas weiter zu bilden, das Ausmaß an Gewinnmaximierung etwas zurück zu fahren, an gegenseitiger Verblendung, und natürlich einfach nur diskutieren.

Ich liebe es mit Unternehmern zu kommunikzieren, mit Menschen, die etwas schaffen, aber es ist auch über Auswüchse zu berichten, über Erstaunlichkeiten, die vergessen wurden zu würdigen. Und wieder einmal müssen wir uns von Klischees verabschieden, oft ist der Wallt Street Manager grüner als so mancher Biobauer und wir leben möglicherweise zu sehr in Wellbildern aus dem Klischeebausatzkasten anstatt die Welt und zu uns als Gemeinschaftsprojekt zu begreifen.

Ich meine, betrachten wir beispielsweise das Wunder des Brotbackens, und seine Individualisierung durch diverse Maschinen, andererseits seine Degeneration und dennoch die berechtigte Frage die einem als erstes in den Sinnen kommen muss .  Unser Täglich Brot gibt uns heute wer? Letztlich Mammon, nicht wahr? Und ist es angebracht dies widerspruchlos zu akzeptieren, denn hat sich nicht eigentlich Mr.Bioüberlebensschein zwischen uns und Gaia gedrängt.

Das wird auch zu einer Reise führen, zu vielen Reisen, etwa zu jenen die längst Alternativen entwickelt haben und wieder einmal lässt sich feststellen, das es nicht nur eine Antwort gibt, sondern viele und wir unsere Neigung den bequemsten Weg zu gehen überdenken sollten.

Ich versuche auch selbst Beispiel zu sein, und mein eigenes Labor an Verhaltensmustern alchemistischen Neuerungen auszusetzen, so bemühe ich mich die Ansätze des Minimalismus spannender und lebenswerter zu organisieren, phantasievoller könnte man sagen. Sie sind oft wie im veganen Thema zu radikal und undifferenziert, aber auch das liegt in der menschlichen Natur.

Und wir streifen auch das Geiz ist geil Thema, das sich von seinen Anfängen durch das Internet der Preisvergleiche längst degenerieren ließ, ich bin seit den Anfangstagen dabei und die Entwicklungen von Seiten wie MyDealz oder anderen Verbraucherportalen ist meist eine der Kommerzialisierung und wachsenden Gier.

Oder ein anderes Thema : Immer wenn ich die Preise von Freiberuflern oder Agenturen im Web oder Design Business genauer analysiere bin ich erstaunt, also muss man auch einmal diverse Dienstleistungen hinterfragen. Oft wird mit dem Unwissen von menschen  immense Handelsspanne und Marge erzeugt. Völlig unangebrachte. Und wir sollten Geld als etwas Großartiges betrachten, aber wir haben uns in der Maßlosigkeit und im Unsinn verloren.

Der wahre Wert der Dinge sieht auch die Arbeitsstunde an, wie sie bezahlt wird, weshalb wir einem Entertainer ( am Tag des Champions League Finales an Christiano gedacht ) die Stunde mit dem Zehntausendfachen eines Erdbeerpflückers bewerten. Denn wir sind es welche diese Unterschiede möglich machen in unserem gesellschaftlichen Agieren und unserer Akzeptanz. Und weshalb sich der eine dies gefallen lässt und der andere diese absurde Differenz annimmt ohne mit der Wimper zu zucken.

Nein, ich will mich mich nicht kommunistisch outen, ich denke nur ein bisschen nach. Und wie man da mehr als nur mit Fairtrade agieren könnte, weil das Wort fast perfekt ist aber noch zu wenig Fragen stellt und wir müssen natürlich Alternativen erschaffen, was auch zu Kryptowährungen führt bzw. Blockchain, nur Gemach, Gemach, hier ist derselbe Prozess festzustellen, Übervorteilung und Gier. Wenn man Neues schaffen will, dann sollte man Mechanismen entwickeln, die sich an genau dem hier Gesuchten zu orientieren beginnen. was ist der wahre Wert der Dinge? Vielleicht komme ich ihm ein bisschen näher, meines Wissens wird die Frage an sich zu selten gestellt.

Und es ist nicht mit den wahren Kosten wie in der ausgezeichneten und gleichnamigen Dokumentation über die Zuständ ein der Bekleidungsindustrie zu verwechseln, es ist die Frage nach dem Wert. Ohne kommunistische Romantik der Gleicheit aller Dinge, welche nicht einmal im Gendering zutrifft, wo es sehr wohl etwa gehirnspezifische Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein, so sehr ich positiven Feeminismus ( ein Freudscher Vertipper, manchmal lasse ich solche gerne stehen ) befürworte.

Die Sozialdemokratie ist übrigens wenn sie sich einmal aufraffen würde und lebendig in die Zukunft schreiten anstatt unkenntlich veraltet, verkrustet den falschen Dingen nachzuhecheln, eine mögliche Basis für Diskussion. Ja, wenn sie sich aufraffen würde, im jetzigen Zustand ist besser an die Gründung einer neuen zu denken.
Aber wie das gestrige Zitat von Robbins ausdrückt, dieses politisch ist keinesfalls etwas Zukünftiges, wir entwickeln uns schon in den Sinn hinein, ich denke es geht gegenwärtig einzig darum eine lebenswerte Globale Kultur zu erschaffen, an welcher möglichst alle Menschen positiv partizipieren können, obwohl dieser Übergang noch Jahrzehnte bis Jahrhunderte dauern wird. Den Scheiss sozusagen langsam ausklingen lassen und positive Werte optimieren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Connect with: