Artikel sind so eine Sache, Rezensionen auch, ich konnte schon in der Schule nicht ausstehen was sich Nacherzählung schimpft und wenn ein strenger Herr daher marschiert, oder Frau und mich auf den Average wie etwas zu sein hat fixiert dann ahne ich Masern in der Nähe, aber Lieben und Dichten kann ich und wenn gerade kein Mädchen bekommt was es verdient, dann kann ich meine Aufmerksamkeit auch einem Buch widmen oder einem Film und erzählen was ich fühle, sehe, erahne und zu was er mich inspiriert.

Dasselbe ist für Portraits gedacht oder Reiseberichte, ich kann die Objektivität enttarnen in dem ich ihre Maske zur Seite lege und berichte was geschieht wenn man interagiert statt nur beobachtet, wenn man der Empathie freien Lauf lässt und dennoch die Draufsicht bewahrt.

Das ist mit der Reportage verwandt, aber immer wieder erstaunlich wie wohlerzogen sich Journalismus gebiert, Investigativ ist ebenso wichtig, ein Thema von vielen Seiten empathieren, nicht sympathisieren. Und dann wiederum nützt man die Achtsamkeit um mediatorisch vorgehen zu können wie beim ewigen links rechts und mitten dem Politproblem.

Wallraff hat mich angeturnt, der hatte es drauf. Faktencheck ist wichtig aber Fakten sind auch nur Snippets from vorne, hinten oder unten drunter, Beweisführungen sollten niemals die Philosophie vergessen und letztlich wenn man etwas schreibt ist es bedeutsam zu erahnen das Sprache an sich entscheidet was aus diesem Artikel wird.

Ein Rohrschachtest bleibt er so oder so. Verbunden mit emotionalen Tricks wird er was immer man möchte, wenn man also huldigt ohne besessen zu sein erreicht man das Herz des Lesers, wenn man sich ekelt um so mehr denn der Meiste ist leider auf Dunkelheit geprägt.

Und wenn du mit Journalismus nichts erreichen willst werde Beamter.

Die Wahrheit nach der wir jagen sollte den Wissenschaftlern vorbehalten bleiben und den Gerichten, aber selbst diese verzweifeln an ihrer Verzweigung. Und interessant wie oft man einfacher verdrängter Situation begegnet :

Der Artikel dreht sich um ein Thema das man selbst wie aus der Westentasche kennt. Und plötzlich zeigt sich wie fehleranfällig der Kurzbesuch des Autors war ohne das sich dieser unsicher zu fühlen scheint vielleicht etwas zu übersehen oder gar etwas nicht begreifen zu können, davon liest man selten, vom ich begreif das nicht, war, wie dürftig die meiste Recherche sein muss ersetzt sie doch keinen Lebensstil. Keine Passion.

Ab und Angabedruck, fehlende Hilfestellungen, alles okay, aber ich denke es wird Zeit das alles zu messen.
Die langbereitete Facharbeit hält das Meistern aus, aber solche Spezialisierung hat andere Preise. Die angesprochene Dürftigkeit ist vorherrschend und bedrohlich, weil sie aufzeigt wie es wohl um die anderen Themen bestellt ist in denen ich mich nicht besser auskenne als der Schreiber.
Intense und Passion, Kybernetik, Empathie, bis hin zur emotionalen Intelligenz und Achtsamkeit welch seltsamer und doch so wichtiger Speiseplan für jede Berufsausbildung.

Dramatisch erscheint es im (Online) Journalismus deshalb so important weil der Journalist gleich dem Künstler das Volk mitgestaltet, sie sind die Gegenpole zu Politik und Religion, solange sich die Wissenschaft im Elfenbeinturm gütlich tut.

Aber wenn die Kunst ebenfalls im Turm wohnt und nur der Journalismus trägt wird die Bedeutung extrem.

Medienhörigkeit, Bildvertrauen, und auch das Thema Fake News gehört bitte schön um wichtige psychologische Aspekte erweitert. Wann ist ein Fake ein Fake. Wenn  es keine Wahrheit gibt, wenn man sich nur noch daran orientieren kann was zwischen eigenen und fremden Werten verhandelbar scheint.
Wie Wilson respektive eigentlich Leonard Orr, dem man hiermit offiziell in die Hutmacherei Ehrenbürgert, es so zärtlich in seiner Parabel vom Denker und dem Beweisführer auf den Punkt bringt, Google ist wieder einmal dein Freund solange die Wonderpedia nur eine vage Überlegung scheint, so weitet sich nun, an einem wichtigen Abschnitt der Geschichte all das gefundene Brainfood auf alle möglichen Angelegenheiten aus.

Aber wie beim bald einmal beschnupperten Thema Werbung, so sind wir beim multimedialen News fabrizieren an einem neuen Morgen angelangt, jetzt greifen die alten Strukturen ins Leere, es wird Zeit sich eine Blockchain für alles mögliche zu überlegen, einen Trustcode, beim Dating kommen ich nahezu zeitgleich zu einem ähnlichen Gedankenspiel.

Trust würde sich speisen mit Intense der Recherche, mit Vielseitigkeit des Ansatzes, eine Art Ökocheck nach dem Faktenzweck um auch den NLP geneigten Leser zu becircen.

Es sollte da einen einfach umzusetzenden Realitytest geben, ein Schrödingers Katze Siegel, fünf Katzen wären perfekt. Oder besser zehn Stufen.

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