Hutmacher
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Wie immer den perfekten Tag suchend, das perfekte Wetter, die perfekte Zustandsbeschreibung der Welt, das perfekte Mädchen für die perfekte Beziehung, die perfekten Worte, wobei sich aus all dem Schlangen Häuten Sehnsüchte kristallisieren, eine Realität in die Gegenwart gestempelt wird, die verschiedensten Handlungsstränge finden sich in einer Prosa wieder, die schwebt, ungeduldig nach Erfolg, rosig entjungfert, wie man dem, der sie aus den Tiefenschächten seines Bewusstseins abbaut ohne jede Nuance zu verstehen suchet, den Vieltritt ermöglichen sollte, es ist perplex mich zu sein.


Du wachst auf und denkst an das

Expose der Zukunft

in dem die technologische Singularität jene Nonreality geschaffen hat aus der sich das gesamte Werk speist. Es kommt dir entgegen keine Kompromisse machen zu müssen, das Wesen der Zeit und das Wesen des Raumes und neuer, dazwischenliegender Dimensionen, Achtungsvolle komplexe Strukturen absurder Vorstellungskräfte, die immer weiter hinauf führen, an die Spitze dessen was jemals erdacht oder erschaffen werden könnte. 


Du streckst und reckst dich, erkennst dich kaum wieder, willst schnell wie ein Mädchen sein, denkst an den jungen Gentlemen, mit dem du nach Hause fuhrst, in sein beeindruckendes Loft, erkennst ebenso, das du von deinen Eltern auf Stand Bye geschalten wurdest, in diesem skeptischen Versuch, diesem Testmodus als ewige Warteschleife angelegt. 


Zuviel des Alkohols macht

Männchenschwänze

träge, du leckst ein bisschen herum, es macht Spaß die eigene Gier im anderen zu erleben, sie zu fördern, entfachen. Er schafft es nicht in deinen Hintern einzudringen, der Schließreflex deines Rektums ist sehr ausgeprägt wie bei Vielen, denen die Angst mit auf dem Weg gegeben wurde.  


Ein bisschen switcht du umher, aber defintiv interessiert dich die Mädchenrolle mehr. Gibt es tiefergehende Umfragen und Untersuchungen über Vorlieben in den multisexuellen Welten, was sagt die Wissenschaft zu mancher fast schon etwas absurd anmutender Prägung?

 
Aber was sich auch anbietet zu sein, ein Sammelbecken der Weirdos ist die Party seiner Existenz allemal. Er ist ständig auf innerer Achse, wie erschreckt vielleicht sogar. Aber dann muss man auch die endlose Sorglosigkeit überprüfen, die dem zugrunde lag, bis heute scheint sein Anders nicht einfach nach Schema F zu verlaufen.


Das Bedürfnis eine weitere der verachteten Religionen zu gründen ist selbstverständlich. Dem Narren freien Lauf lassen. Aber was ist noch ungesagt, selbst der Diskordianismus wurde bereits erfunden.

Dann doch lieber Sodom frönen, und den Menschen lehren sich aus dem System zu lösen und es neu mit zu erschaffen. Bestimmung ist bestenfalls ein bisschen atheistische Epigenetik in günstigen Gesellschaftskonstellationen. 


Aber dann, aber dann, beginnt das

Tunten Meskalin

zu wirken. Du erkennst dich als Mandelbrotbäumchen in einer fraktalen Gemeinschaft an Selbstähnlichkeiten. All die Synergien und wundersamen Zufälle Jungs, all diese Dinge geschehen in einer magisch-mystischen Überwelt, du bist völlig nüchtern als du deine Morgenrosette vom Liebhaber ziehst, in deine Biocotton schlüpfst, wieder begeistert von den Eternitys Bildern, welche das Schlafzimmer zieren.

Sehr minimalistisch alles hier, in knapp sieben Monaten wirst du hier raus sein, ist der Kokon nicht mehr nötig, die Asche deiner Mutter im Meer verstreut.


Die feine Klinge des Entsetzens den Tabubrüchen keine Verschnaufpause zu geben. Auf den Datingportalen und Messegern läuft noch nichts, es sinnevoll war wohl zu buchn Brime zu heut Nacht. 


Das Meskalin wirkt bereits Wochen zuvor und das sind die wirklichen Geheimnisse des Lebens, das wir in einer Illusion eingebettet Realität zu erschaffen suchen, uns gegenseitig versichernd nicht allein im Megaversum zu sein. Wir können unsere internen Vernetzungen zurecht rücken, wir sind sich selbst programmierende Entitäten. Transhumanismus gut und schön, aber

Transrealität

das macht erst richtig Spaß.


Und er schläft nicht umsonst bei Expanse ein, ein zarter Versuch, aber wieder einer der nur das heute nach Morgen projiziert, besser als viele Andere vielleicht, was wiederum durch die banale Action zunichte gedroht. Wie Vieles in Zeit hinuntergewürgte nur nötig um Markt und Konkurrenz abschätzen zu können. 


Sein kroatisches Spiegelweibchen feiert heute Geburtstag, er ejakuliert mittelfroh wenn er all das Potential dieser Verbindung denkt. Und liebt seine entromantisierte PolyPragmatik, seine Strandautarkie.


Ein Autor und Tutor und eine Tunte, die heilige Dreifaltigkeit. Langsam geht die Sonne auf, ein mächtiges Lichtgestreichel flutet das OfficeHome.

Wir sind aus dem Banalen fliehende Sternenkinder, Seit Anbeginn will sich das Leben selbst erschaffen und formen, dem Bewusstsein entgegen, dem kosmischen Spiel.

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