Mag sich mit mir als eigenständige Lebensform verbinden, verbünden. In einem absurden Streifzugsschleifenschlendern torpediere ich mir den Fußballen tot, eingezwängt in Senken und Müdungsfurchen auf den Termin beim Orthopäden wartend.


Fink ist manchmal und fast schon zu höflich in seinem mich nötigen Nötigen. Seine Kommunikationsfähigkeiten sind mit alten Dingsdafolgen Synchronizitätisiert.

Er ist wie ein Filmstar in Demenz. Kann gerade noch Strache Unterviews(!) folgen, Und setzt sich dabei eine Brille auf damit die Embadi nicht verloren geht wie er doziert. Er geht aber auch nicht soviel wie ich durch Gegend. Er sieht nicht wie stumpfsinnig  das Kleingeistbürgertum vor sich hin tröpfelt. 


Aber was sollen wir denn anrichten, wo abrichten besser schwafelt. 


Manchmal entfernt sich mich wenn mir die Figurendatenbank den Nachmittag rapet.


Und stellenweise wirrt mir schaudernd klar wie sich da alles entwickelt könnte, wenn man eine breitere Basis anzustreben gedenkt. Man muss doch den Teller doch glatt den Menschen und ihren gesprungenen Tassen unter halten, und dem oder anderen jenseits vom Liebestriebeteilen Achtung und Respekt in gemeinschaftlichen Austausch über Stunde oder Tage hinweg zollen.

Eine ausgemachte merkwürdige Sache.Will ihn aber nur liken und vielleicht schert es ich mich echt nur noch weil ich sowieso am Computer sitze bis mir mein Ehrgefühl sagt lies doch mal was oder schau dir was, spazier mal und geh das oder das einkaufen, das ist genug Interaktion.


Telefieren mit einer Liebestriebteilerin, das geht wesentlich besser, und dann zurück ins harte Brot.
Einen Dindgsda-Wettberwerb auf FM4 entdeckt, genügend Selbstbewusstsein um sich für den Literatur-Nobelpreis zu bewerben, aber das geht ja nicht. 


Der Fink fährt zum

Peter Bowlicka

zurück. Und ich habe irgendwie vergessen in all dem Weg zu fahren, zuerst nach Amsterdam gewollt, dann Kroatien, Italien. aber jetzt mal der Orthopäde. 


Fast schon unheimliche gute Imaginationen will nicht sagen Visionen von was die Hutmacherei sein kann und Potenz hat. Einerseits dieses offene und geschlossene Türen Konzept in unglaubliche Welten und Bereiche, wie ein Web im Web.

Und der Gedankengang ist nahe denn wie toll es wahr als es noch kommentierte redigierte Webkataloge gab, die sich die Mühe machten Qualität von Quantität zu unterscheiden besser wie Googles Algorithmen es gegenwärtig können.

Die sind zu sehr mit ihrer eigenen Blase gepufft, das ist fast schon akribisch gründlich unter jeder Sau.Egal mit zwei G.


Aber Instagram mit einem G. Das ist ein Fink den ich mag. Die sind locker und leicht und unbeschwert und mögen sich alle einigermaßen mit zwei S. was ein scharfes Mögen ergibt.


Wird mir auch wichtig werden, und wie bei allem und das macht mich schön, aber vielleicht für viele nervig, wie bei allem mag ich nicht den direkten Trends und irgendwelken Finkweisheiten folgen damit sich was einstellt, ich mache mein Ding, zieh mir rein was Sinn für mich ergibt, auch wenn schon wieder gar nichts genug erscheint, schnell,sehr schnell quetsche ich die Geschwafelbilderflut.


Ich denk auch da aus, rüber weiter und bin eigentlich lieb. Die Hutmacherei ist beinahe aktiv, Patreon Partly gefällt mir und das neue Schema mit dem ich aus dem Einheitsbrei unausgebrochen weil nie drin mit allem arbeite was mir praktisch und pragmafragmatisch über die Scooterbahn rennt. 


Ich sitz ja nicht herum weil ich dumm werden will. Ich sehe das als Performance, als 
Installation.


Diese Notizen, Post-Its und Moleskine, das mit dem Branding und der Markengeilheit ist eine andere Therapie und wird in einer anderen Schwitzhütte gecovert wie Rainy Days von Polaroid. 
Ich mache zum Beispiel Aufnahmen von meinen Notes auf dem Home Office Whiteboard das ja nur die Wand eines leicht ins schizpophrene(!) kippenden Vormeskalinfluter ist. 


Um was es eigentlich geht stellt sich folgendermaßen : 


Mein artismustisches Prosumen

soll eine Art Performance werden die neben dem öffentlichen Aufzeigen des kreativen Prozesses, ob Schreiber oder Anderer Lebensstile, ein sich ins absolute Eschern.


Ich arbeite an der Netzversion dessen an dem ich arbeite. Und möchte das sozusagen über die Performance verifiziere. Dazu könnte man in verschiedenen Museen oder Galerien moderner Kunst dieses Home Office oder wie immer ich es weiter entwickle Aufbau und einem Aquarium gleich der Betrachtung freigeben.

Ich lebe quasi in meiner Installation. Das ist ausbaubar, vielleicht im Kostüm, wie Abramovic mit ihrem Artist ist present stundenlang, aber vielleicht gibt es ebenso eine Klinge(l), wahrscheinlich schrecke ich mich wie ich mich hier schrecken würde wenn die Türklingel angeschlossen wäre. Und ein Besucher der Ausstellung die ich bin könnte läuten, vielleicht mit mir reden. Igitt.

Im Grunde ist es etwas das in ein oder zwei oder drei Jahren möglich sein sollte wenn ich mein übliches Tempo um sagen wir ein Viertel steigere. 


Um die Welt reisen


Damit erübrigt sich jede noch so minmale(!) Ankerei. Das ist einfach die urprüngliche und ehrliche Form fluider freier Existenz. Als Künstler und Schamane in möglichst freiem Begleitgeleit und dezent gehaltenem Termisieren produktiv und offenherzig Nomadisieren, Liebestriebeninteragieren oder auch nur Festln. 


Da schreibt jemand seine freien Wortgeraden und Kurven. Den Theta der Sprache. Und dazu ist und kann er mit etwas Marketingglückgeschick überall sein und nirgends. Er ist ja auch Journalist und Verkäufer, Coach und Social Altruist. 


Aber in aller kuschelwürdigster Line Artisautist. Der Dean Martin der verzichteten Tröten.


Alles darauf hinaus schmachtend das ich mein Palmblattorakelei finde und zerreiße und lieber eine virtuelle Welt erschaffe, die über zukünftige Technologie ein bewohnbares Realitkäsmodell werden könnte.

Weniger exklusiv und einfacher bedeutet es mir viel das Leben und Werden des bewussten Wir da alle gemeinsam im selben Boot ein bisserl anzuspornen nett funny, sexy und vielfältig frei zu sein. 

Aber halt nicht auf Kosten dessen aus dem wir gerade entkommen sind.


Also keine neue transhumane Pseudoreligion, keine übernächste und schon wieder vergessene Antwort auf romantisch ungestellte Fragen.

In all dem steckt jener Rimbaud der nach Afrika ging genauso wie der daran verzweifelte Morrison und andere verwehte Gestalten der Jugend wie mitgewachsene Antihelden dessen was bleibt wenn man sich fast erwachsen um einander kümmert und stützt.


Das Bohemien Wölfchen auf endloser Reise durch Raum und Zeit. Da gab es ja mal eine sehr nette Metapher, aber das war eine andere Künstlerin und eine andere Beziehung.

Hier könnte ich mir notfalls Geld verdienen als Pantomimmimmischer Mad Hatter in Touristengebieten vorstellen, nebenbei seine Selfpublish Ergüsse an den Japaner bringend. Beizeiten von Grinsekatzen oder Alice persönlich ergänzt. Wie es sich ergibt nunmal.


Diese Version mit den Performances ist noch etwas nebenlig und unsecure, weil Schreiben deutlich einfacher, das posten dazu, vielleicht mal auch etwas mit dem etwas verdienbar, eine Community die sich freut wenn der nächste Konzeptkunstartikel on geht, aus Patagonien oder sonst wo her, oder gar wohin sie mich gerade per

People Vote

geschickt haben, dann auch das ist ein Puzzzleteil.


Und natürlich klingt das wieder nach Performance. Die Menschen sehen zu, und dürfen auch immer mehr bestimmen was ich bzw. die Hutmacherei als Metaebene wo wie in Angriff nehme(n). Welche erstaunliche Lysis für Entscheidungsschwäche. 


Als Provinzgeschreibsel begonnene Artflut endet nach etwas moderner Magie in einfachen, fast entspannten Creator notes. Und gerade gestern muss ich die Vielkategorisierung aufgegeben haben, wäre etwas duff sie heute bereits wieder zu ändern.

Aber das ist beim gegenwärtigen Besucherstrom noch egal ist, ich bin da mehr wie eine Probebühne am Stadtrand.


Es kommt mal wer vorbei, meist ein Mädel dem ich meine Nummer zugesteckt hab. Ich improvisiere vor mich hin. 


Wenn dann entdeckt kann ich zumindest schon ein bissl aufs dem Stegreif echt gute Kunst machen.
Aber nicht weil der Gaiman das irgendwo gesagt hat.